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Radio Hamburg

Maskenmann-Prozess in Stade

Zeugen sagen gegen Martin N. aus

12-martin-n.

Martin N. (hinter einer Akte) am ersten Prozesstag im Oktober im Stader Landgericht.

Zeugen, die vom Dreifach-Mörder Martin N. als Kinder missbraucht wurden, sagen vor dem Landgericht Stade aus.

Stade - Im Prozess gegen den Dreifach-Kinder-Mörder und Serienvergewaltiger Martin N. haben am Landgericht Stade Opfer ausgesagt, die der sogenannte Maskenmann sexuell misshandelt hat. Darunter auch Martin Wichmann. Er ist Nebenkläger und hat für den entscheidenden Durchbruch in dem Fall gesorgt. Der heute 26-Jährige ist 1995 in seinem Kinderzimmer von Maskenmann misshandelt worden.

Mit Martin Wichmanns Hilfe konnte der Maskenmann geschnappt werden

Schon damals ist ihm die Stimme des Täters bekannt vorgekommen. Aber erst im Frühjahr dieses Jahres ist ihm plötzlich eingefallen, dass es sich bei dem Täter um seinen ehemaligen Betreuer während einer Ferienzeit gehandelt haben kann -Martin N. Martin Wichmann leidet noch immer unter der Misshandlung in seiner Kindheit und erzählt:

"Ich befinde mich ja in ärztlicher und psychologischer Behandlung weiterhin und jetzt wieder. Durch den Prozess kam halt so eine mittelschwere Depression zum Vorschein, wo ich auch Tabletten nehme. Ich bin dabei, dass alles zu verarbeiten."

Ganz verarbeiten wird er es aber wohl nie, wie er sagt. Trotzdem ist er froh, dass Martin N. jetzt auf der Anklagebank am Landgericht Stade sitzt:

"Das ist eine Genugtuung für mich, ihn hier sitzen zu sehen und zu wissen, dass der Schatten von damals jetzt ein Gesicht hat." Martin N. soll drei Kinder erwürgt und 20 weiter misshandelt haben.