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Radio Hamburg

Jahrmarkt-Unfall

Gondel stürzt in Bremen ab

Beim größten Bremer Volksfest, dem Freimarkt, hat sich ein schwerer Unfall ereignet. Neun Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren sind verletzt.

Bremen - Nach dem Gondel-Unfall auf dem Bremer Freimarkt hat sich der Gesundheitszustand einer 29 Jahre alten Frau stabilisiert. Die Frau gelte nicht mehr als lebensgefährlich verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag (28.10.2011). Die Ermittlungen zur Unglücksursache sollten am Morgen beginnen. Sowohl Experten des Bauordnungsamtes als auch Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchen nach seinen Angaben den Unfallort.

Eine zweisitzige Gondel einer sogenannten Krake war am Donnerstagabend (27.10.2011) aus der Aufhängung gerissen und auf die Bodenplatte geprallt. Von dort schleuderte sie weiter und erfasste die an der Seite stehenden Menschen. Dabei wurden neun Menschen zwischen 14 und 29 Jahren verletzt.

Wie sieht's mit der Sicherheit auf dem Hamburger Dom aus?

 Wir haben mit Michael Jenke vom Domreferat gesprochen: Gibt es ein ähnliches Fahrgeschäft auf dem Hamburger Dom, der am nächsten Freitag (04.11.2011) auf dem Heiligengeistfeld beginnt?

"Dieses eine Fahrgeschäft, das jetzt in Bremen einen Unfall gehabt hat, bewirbt sich auf dem Hamburger Dom nicht. Haben wir hier bei uns, glaube ich, ganz lange nicht mehr gehabt. Aber ähnliche Fahrgeschäfte hat es natürlich auch auf dem Hamburger Dom immer mal wieder gegeben, die im Grunde genommen völlig sicher sind. Woran es hier jetzt in Bremen gelegen hat, weiß man ja auch noch nicht."

Wie wird die Sicherheit der Attraktionen überwacht?

"Diese Fahrgeschäfte sind ja ohnehin ähnlich wie Kraftfahrzeuge in der Verpflichtung, TÜV Prüfungen zu machen, so was wie Hauptuntersuchungen, in unterschiedlichen Abständen. Und darüber hinaus ist es dann noch so, dass bei uns auf dem Hamburger Dom, wenn es aufgebaut hat, jedes einzelne Fahrgeschäft durch den TÜV Nord geprüft wird, ob es eine Benutzung überhaupt aufnehmen darf. Die Hauptuntersuchung ist vorher. Das ist ein turnusmäßiger Prozess, den jeder Fahrgeschäfts-Inhaber durchführen muss und wir prüfen dann nochmal, ob tatsächlich der Aufbau völlig in Ordnung ist."