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Radio Hamburg

Nord-Ostseebahn-Streik nimmt kein Ende

Über 70 Tage Streik bei der NOB

Nord-Ostsee-Bahn, Zug, Pressefoto

Bereits seit neun Monaten befindet sich die Nord-Ostsee-Bahn im Streik.

Die Nordostseebahn (NOB) streikt jetzt schon über 70 Tage und es ist noch kein Ende in Sicht.

Kiel - Der Tarifstreik der Gewerkschaft Deutscher Lockführer (GDL) dauert nun schon neun Monate. Neun Monate in denen Pendler fast jeden Morgen aufs neue von der Morning Show erfährt, dass die Züge der Nord-Ostseebahn nicht planmäßig fahren.

Der Streik trifft besonders jene, die jeden Tag mit der NOB zur Arbeit, der Schule oder zur Uni fahren. Der Frust ist so jeden Morgen und Abend schon vorprogrammiert. Zumindest wird auf der Homepage der Streik-Bahn im Feld „Streckenmeldungen“ angezeigt, welche Züge fahren und welche nicht. Die aktuellen Fahrplan sehen Sie unter www.nord-ostsee-bahn.de.

Forderungen der GDL

Der Kern des Tarifstreiks ist die Forderung nach gleichen Arbeitsbedingungen für alle Lokführer bei der Deutschen Bahn und den Privatunternehmen. Inzwischen hat sich die Gewerkschaft mit allen Bahnbetreibern geeinigt oder zumindest ein Schlichtungsverfahren begonnen. Gestreikt wird nur noch bei einer Regionalbahn in Hessen und bei der NOB.

Sackgasse bei Verhandlungen

Das große Problem ist, dass sich die Bahn sowie die Lokführer nicht an einen Tisch setzen. Seit August herrscht Funkstille und gegenseitige Vorwürfe werden laut. Die Bahn wirft den Lokführern vor, die Gespräche zu blockieren. Dasselbe Argument schmettert die GDL gegen die Bahn.

Obwohl dies in eine Sackgasse führt, wähnt sich die NOB am längeren Hebel, denn sie vermuten, dass das Unternehmen diesen Streik nicht länger durchhalten kann.

Zwar wollen die Lokführer davon nichts wissen, jedoch verringert sich zusehends die Zahl der streikenden Mitarbeiter. Die Einstellung der Lockführer bleibt ungebrochen: Weiterkämpfen, solange es nötig ist.

Streckennetz der NOB

Die NOB verbindet Hamburg u.a. mit Husum, Kiel, Bad St. Peter-Ording, Westerland und Husum aber durch den permanenten Streik kommt es zu Verspätungen und Zugausfällen.