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Radio Hamburg

"Thor Steinar"-Geschäft in Glinde

Bekleidungsgeschäft sorgt für Ärger

Ein am vergangenen Freitag (16.09.) eröffnetes Bekleidungsgeschäft sorgt für Ärger in Glinde.

Glinde - Der Laden mit Namen Tönsberg verkauft die Marke "Thor Steinar", die in der rechtsradikalen Szene gerne getragen wird. Im Bundestag und auch in vielen Fußballstadien ist das Tragen dieser Marke verboten.

Bürger protestieren

Am Wochenende haben in Glinde bereits viele Bürger vor dem Laden demonstriert, jetzt planen sie weitere Aktionen: „Wir versuchen Präsenz zu zeigen. Zu zeigen, dass wir mit dieser Ideologie nicht konform gehen und versuchen einfach gegenanzugehen. Diese Woche sind Mahnwachen geplant und am Wochenende planen wir dann einen großen Protest auch mit Hilfe der Politik."

„Protest unterstützen“

Rainhard Zug ist Bürgermeister der Stadt Glinde, was unternehmen Sie jetzt? „Man muss dort unterscheiden. Einmal die formal juristische Schiene. Der Werbebetrieb ist zulässig, von daher müssen wir ihn dulden und hinnehmen. Persönlich sage ich, dass wir hier Bürgerproteste organisieren müssen und unterstützen müssen, um diese Klientel hier in Glinde nicht dauerhaft zu haben.“

Der Fall erinnert an den „Thor Steiner“-Laden in der HSH-Nordbank-Passage, der im Herbst 2008 nach zahlreichen Protesten wieder ausgezogen ist. Der Vermieter, die HSH-Nordbank, hat sich mit dem Mieter auf die Aufhebung des Vertrags geeinigt, eine Auszugsprämie soll nicht gezahlt worden sein.