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Radio Hamburg

Abschied von 11-jähriger Lena

Trauerfeier in Emden

Emden, 10.12.2016

Am Donnerstag (12. April) fand die Trauerfeier für die in einem Parkhaus ermordete Lena in Emden statt.

Am ersten Schultag nach den Osterferien in Niedersachsen haben Schüler und Lehrer in Emden der 11-jährigen Lena gedacht. Das Mädchen ist am ersten Ferientag ermordet worden. Nach dem sich die Mutter des toten Mädchens auf die Suche nach ihr gemacht hatte, weil sie nicht nach Hause kam, fand sie ihre Tochter tot in einem Parkhaus in Emden.

Der Pastor Manfred Meyer, der die Familie von Lena betreut, erzählt, dass die Familie von Lena zu tiefst berührt von der großen Anteilnahme in der Schule und in der Stadt sei. An der Schule in Emden, auf die die 11-Jährige ging, helfen Seelsorger und Psychologen den Kindern, den Tod ihrer Mitschülerin zu verarbeiten.

Lenas Mörder sitzt in Untersuchungshaft

Der 18-jährige Mörder von Lena hatte rund eine Woche später gestanden, die 11-jährige Lena getötet zu haben. Zurzeit sitzt er wegen Mordes in Untersuchungshaft. Vor der Tat gab Lenas Mörder zu, im Besitz von Kinderpornografien zu sein und hatte sich bei der Polizei selbst angezeigt. Der richterliche Durchsuchungsbeschluss vom 30. Dezember ist nicht durchgesetzt worden.

Eine Tatwaffe im Mordfall Lena ist noch nicht gefunden worden und die Polizei hat sich zu diesem Thema auch noch nicht geäußert.

Festnahme eines Unschuldigen

Das Verbrechen an Lena hatte eine Welle der Entrüstung ausgelöscht. Die Polizei hatte voreilig einen 17–jährigen Schüler festgenommen. Nach der Festnahme sind von dem jungen Mann  Name und Anschrift im Internet veröffentlicht und zur Lynchjustiz aufgerufen worden. Die Stadt Emden will deshalb morgen ein Zeichen unter anderem gegen Internethetze setzen. Nach einigen Tagen ist der 17-Jährige wieder freigelassen worden, da er mit dem Mord an Lena nichts zu tun hatte. Die Polizei bekam große Kritik wegen ihres Vorgehens.