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Radio Hamburg

Alle Hürden beseitigt

Niedersachsen stimmt für Elbvertiefung

Elbvertiefung

So soll die Fahrrinne bei der Elbvertiefung angepasst werden. (Quelle: Geobasisinformation Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)

Jetzt ist die letzte Hürde gefallen. Die niedersächsische Landesregierung hat grünes Licht für die Elbvertiefung gegeben.

Hannover, 03.04.2012

Die niedersächsische Landesregierung hat der  Elbvertiefung am Dienstag in Hannover zugestimmt. Am Mittag soll eine Vereinbarung zwischen Obstbauern im Alten Land, Hamburg sowie der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord unterzeichnet werden, wie die Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft mitteilten. Schleswig-Holstein hatte dem seit Jahren umstrittenen Projekt bereits zugestimmt.

Elbvertiefung - ein umstrittenes Projekt

Die Vertiefung der Elbe soll dazu beitragen, das auch Containerschiffe mit einem Tiefgang von 14,5 Metern den Hamburger Hafen anlaufen können und die Frachter nicht auf Konkurrenzhäfen im Ausland ausweichen. Die Elbe wurde bereits sechsmal den Anforderungen der Schifffahrt angepasst, zuletzt 1999.

Klage der Umweltschützer erwartet

Mit dem Vertrag, der am Mittag in Hannover unterzeichnet wird, sollen sogenannte Ausgleichsvorsorgemaßnahmen und Schutzauflagen für den Obstbau im Alten Land vereinbart werden. Die Kosten dafür werden auf rund 400 Millionen Euro geschätzt, wobei einen Großteil davon der Bund als zuständiges Organ für Bundeswasserstraßen übernehmen würde. Gegen die Elbvertiefung wehren sich zahlreiche Umweltverbände, Organisationen und Gruppierungen. Die Kritik richtet sich vor allem gegen erwartete massive Umweltschäden. Mit der jetzt anstehenden Vertiefung werden voraussichtlich 38 Millionen Kubikmeter Baggergut anfallen. Der weitaus größte Teil davon soll verbaut werden, um in der Elbmündung mit Unterwasserwällen die Versandung der Fahrrinne zu verringern. Maximal zwölf Millionen Kubikmeter dürfen in der Elbmündung verklappt, also ins Wasser gekippt werden.

Elbe - eine der wichtigsten Wasserstraßen

Die Elbe zählt zu den wichtigsten Wasserstraßen Deutschlands. Für die Schifffahrt bedeutsam ist vor allem das rund 130 Kilometer lange Stück zwischen der Nordsee und Hamburg, wo Europas zweitgrößter Hafen liegt. Dort wurden allein 2011 rund neun Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen, mit weiterem Wachstum wird gerechnet.