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Radio Hamburg

Das 23. "Wacken Open Air" startet

Laut, Lauter, Wacken!

Wacken, 01.08.2012
Wacken 2011

So wie jedes Jahr steht der Rinderschädel auch für das 23. Wacken Open Air.

Wie in jedem Jahr findet im Schleswig-Holsteinischen Wacken eines der größten Heavy-Metal-Festivals statt.

Waaackeeeeeen! Am 2. August startet das 23. "Wacken Open Air" im gleichnamigen Örtchen in Schleswig Holstein. Die Dorfbewohner wappnen sich auch in diesem Jahr für die Invasion von über 70.000 wilden Metal-Fans. Seit Mittwoch reisen die Rocker bei strahlendem Sonnenschein an und verstopfen die Zufahrtstraßen. Die Organisatoren baten die Gäste deshalb in Vorwege, mit Bus oder Bahn zu kommen. Außerdem gab es wieder einen Sonderzug, den sogenannten "Metal-Train". Dieser Zug sammelte von Stuttgart aus mit mehreren Zwischenstopps über 600 Festivalteilnehmer ein, um sie in den Norden zu bringen. Im Gastro-Angebot: Das 5-Liter-Partyfass Bier für 9 Euro sowie diverse Drinks, bunte Schnäpschen, Erdnüsse, Maultaschen und Bifi. Trotz des reichhaltigen (Bier-)Buffets und ausgelassener Stimmung verlief die Fahrt laut Polizei friedlich und ohne Probleme.

Teile des Geländes sind überflutet

Rechtzeitig zum Festivalbeginn kommt auch die Sonne raus. Zum Glück - denn in den Tagen davor hatten Regenfluten große Teile des Festivalgeländes unter Wasser gesetzt. "Wir entscheiden stündlich, welche Bereiche freigegeben werden können", sagt die "Wacken Open Air"-Sprecherin Britta Kock. Aber Schlamm kann echte Metal-Fans natürlich nicht von ihrem Lieblings-Festival fernhalten. Im Gegenteil - je schmutziger, desto Rock!

Lautstärken bis zu 120 Dezibel

Vom 2. bis zum 4. August sorgen mehr als 130 Bands und Künstler auf dem "Wacken Open Air" auf fünf Freiluft- und zwei Indoor-Bühnen für schleudertraumatisches Headbangen. Die Wacken-Fans freuen sich in diesem Jahr auf Bands wie "Sepultura", "Napalm Death", "In Extremo", "Mambo Kurt" und "Oomph". Dabei werden erfahrungsgemäß Lautstärken von bis zu 120 Dezibel erreicht - ein zartes Streicheln für lärmverwöhnte Metal-Ohren...

Das Festival ist nach Angaben der Veranstalter schon seit Monaten ausgebucht. Auch im vergangenen Jahr war das "Wacken Open Air" ausverkauft und zeigte sich von seiner verrückten Seite: Sehen Sie hier die wilden Bilder aus Wacken 2011.

Wacken auf hoher See

Wer das Wacken-Feeling auch auf hoher See erleben will, der darf die "Full Metal Cruise" nicht verpassen. Sieben Tage Kreuzfahrt, 20 Bands, Filmnächte, Metal Karaoke und Aufenthalte in Southampton, Le Havre und Amsterdam erwarten die reisenden Rock-Fans. Start der Kreuzfahrt ist am 5. Mai und nach einer Woche geht es wieder zurück in den Hamburger Hafen - passend zum Hafengeburtstag.

Wie überlebe ich ein Festival?

Falls Sie sich dazu entschieden haben, beim "Wacken Open Air" abzurocken oder auf ein anderes Festival zu fahren, haben wir für Sie nützliche Tipps zum Überleben auf einem Festival zusammengestellt.

So kommen Sie durch das Festival

Festival-Survival-Guide

  • Gummistiefel statt Flip-Flops, dazu ein Regencape, ein altes Bandshirt und eine zerschlissene Jeans – fertig ist das Festival-Outfit!

  • Ein Muss nicht nur für Sensibelchen: Oropax. Bei Lautstärken von bis zu um 100 Dezibel (Presslufthammer) ist man mit einfach besser dran.

  • Wertgegenstände zu Hause lassen! Einige Festival-Besucher verzichten sogar auf ihr Handy, da sie auf dem Gelände meist keinen Empfang haben. Falls es vor Ort Schließfächer gibt, sind die meist kostenpflichtig.

  • Unbedingt den Ablaufplan ausdrucken, damit man seine Lieblingsband nicht verpasst.

  • Wichtigstes Festival-Accessoire: Traubenzucker und Aspirin...

  • Hauptverkehrszeiten zwischen 16 Uhr und 18 Uhr meiden. Nicht zu vergessen: Schon zwei Tage vorher ist auf der Autobahn mit erheblichem Anreiseverkehr zu rechnen.

  • Auch möglich: Wagen leihen oder Mitfahrgelegenheit suchen! So schont man den Geldbeutel und lernt schon auf dem Weg neue Leute kennen. Wichtig bei der Ankunft: Tickets bereithalten.

  • Doch Schlafbedürfnis? Vor Abfahrt kontrollieren, ob die Ausrüstung zum wasserdichten Zelt auch komplett ist, Ersatzheringe mitnehmen. Schlafsack, Iso- oder Luftmatratze dürfen auch nicht fehlen. Und Panzertape als notdürftige Zelt-Flicken...

  • Der Grill gehört zur Grundausstattung, praktisch ist auch ein kleiner Bunsenbrenner. Wer die klassischen Ravioli-Dosen mitnimmt, darf den Dosenöffner nicht vergessen. Auch Besteck und Pappteller empfehlen sich.

  • Praktisch: Taschenlampe für den nächtlichen Weg ins Zelt und Müllsäcke - die sind nicht nur für Abfälle gut, sondern schützen zusätzlich auch mal vor Nässe.

  • Achten Sie auf die Haltbarkeit der Lebensmittel: Brot, Äpfel oder Kekse vertragen auch ein bisschen Hitze.

  • Lust auf ein Omelette zum Frühstück? In einen Druckverschlussbeutel Eier hineinschlagen, Zwiebeln, Käse, Schinken hinzugeben, Beutel schließen, dabei möglichst viel Luft rausdrücken, schütteln und in kochendes Wasser legen. Nach zehn Minuten ist das Frühstück fertig. Allerdings bitte nur mit frischen Eiern zubereiten.

  • Bei den Getränken auf Tetra-Packs setzen, denn Glasflaschen sind auf dem Festivalgelände verboten. Mit Klebeband kann man sich hierfür ganz einfach einen Gurt zum Umhängen basteln, dann hat man beim Konzert die Hände frei.

  • Basic-Kühlschrank: Nehmen Sie eine frische Socke und stecken die Flasche hinein. Darüber wird Wasser geschüttet und das Ganze in die Sonne gelegt. Wenn die Socke getrocknet ist, ist auch das Bier kalt - denn das verdunstende Wasser entzieht der Flasche Wärme.

  • Kein Sonnenschein? Einfach das Bier in einem großen Loch - etwa einen halben Meter tief - vergraben und mit Erde und Gras wieder verschließen. So bleibt das Bier tagelang angenehm kühl.

  • Waschen auf dem Festival? Dann neben Klopapier auch an Handtuch, Zahnbürste, Deo, Reinigungstücher sowie Desinfektionsgel denken. Extra-Tipp: Zwischen 9 Uhr und 12 Uhr die Duschen meiden - dann gehen nämlich alle und es heißt lange Schlange stehen.

  • Den ganzen Tag draußen unter der Sonne stehen, da holt man sich schon mal einen Sonnenbrand weg. Also: Sonnencreme ins Gepäck!

  • Auf dem Rückweg von der Bühne zum Zelt kann die Orientierung leicht verloren gehen. Abhilfe schafft eine am Zelt gehisste Flagge.

(pov/dpa)