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Radio Hamburg

170 Neugeborene

Baby-Rekord bei den Kegelrobben

Seehund, Heuler Waldemar

Heuler Waldemar kam 2011 in die Aufzuchtstation in Freidrichskoog, um wieder aufgepäppelt zu werden.

Mehr als 170 Geburten - so viele Kegelrobben kamen im Wattenmeer vor Schleswig-Holstein schon lange nicht mehr zur Welt.

Friedrichskoog, 09.02.2012 

Neuer Baby-Rekord bei den Kegelrobben: In diesem Winter haben in der Nordsee vor Schleswig-Holstein rund 170 der kulleräugigen Tiere das Licht der Welt erblickt. Im vergangenen Jahr war es nach Angaben des
Wattenmeersekretariats nur 131 gewesen. Mittlerweile gibt es im Wattenmeer wieder vier Kolonien mit mehr als 3.300 Tieren, die dort ihre Jungen gebären und großziehen: eine nahe der westfriesischen Insel Terschelling (Niederlande), zwei auf Sandbänken nahe Juist und nahe Amrum sowie auf der Düne vor Helgoland, wie Silvia Gaus von der Naturschutzgesellschaft "Schutzstation Wattenmeer" sagte.

Lebensstart für Robben in Friedrichskoog

Nach Angaben des Nationalparkamts Tönning wurden in der Helgoländer Kolonie in diesem Winter 136 Kegelrobbenbabys geboren. Dazu kämen schätzungsweise noch 35 Tiere von der Kolonie auf Amrum, sagte Thomas Borchardt vom Nationalparkamt. Fünf dieser Robbenbabys sind mittlerweile nach Dithmarschen umgesiedelt worden. Sie werden in der Seehundstation Friedrichskoog medizinisch betreut und aufgepäppelt.

Kegelrobben kommen immer in den Wintermonaten Ende November bis Ende Januar zur Welt. In den ersten Lebenswochen schützt ein extrem dichtes, weißes Fell den Nachwuchs vor Kälte und Wind. Es ist jedoch nicht wasserdicht, so dass die kleine Robbe sich vor ihrem ersten Ausflug ins Meer erst eine isolierende Speckschicht anfuttern muss. Das schafft sie durch die äußerst fetthaltige Muttermilch in nur drei bis vier Wochen. Ihr Geburtsgewicht von 10 bis 14 Kilogramm hat sich dann auf rund 50 Kilo erhöht, wie die Leiterin der Seehundstation, Tanja Rosenberger, erklärte.

Kegelrobben sind perfekt an das Leben im Wasser angepasst. "Weil ihr Körper schön glatt und stromlinienförmig ist, erreichenKegelrobben bis zu 35 Stundenkilometer unter Wasser", sagte Wattenmeerexperte Hans-Ulrich Rösner von der Umweltstiftung World Wide Fund For Nature (WWF).  (dpa)

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