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Radio Hamburg

Kiel

Innenministerium verbietet „Hells Angels“

Schleswig-Holstein ist ein Schlag gegen die Rockerkriminalität gelungen. Der Vorwurf: Gewalttaten, unerlaubter Waffenbesitz, Prostitution und Drogenkriminalität.

Kiel – Schleswig-Holstein greift gegen die Rocker-Kriminalität durch. Das Innenministerium hat die Hells-Angels-Ortsgruppe Kiel verboten. Am Morgen hat die Polizei Razzien bei führenden Mitgliedern und im Vereinstreffpunkt durchgeführt. Rund 300 Polizisten haben die Immobilien der Rocker gestürmt. Sie haben nach Beweismitteln und dem Vereinsvermögen gesucht.

Mitglieder erhalten Auflösungsverfügung

Gleichzeitig haben 25 Vereinsmitglieder die Auflösungsverfügung von Innenminister Klaus Schlie erhalten.
Damit ist das seit September 1994 bestehende Chapter - also die Ortsgruppe - Kiel der Hell's Angels mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Laut Innenministerium gehen Gewalttaten, unerlaubter Waffenbesitz, Prostitution und Drogenkriminalität auf das Konto der Kieler Rocker.

Weitere Rockerclubs im Norden

Erst im vorletzten Jahr hat das Kieler Innenministerium die Hells Angels Flensburg und die Bandidos in Neumünster verboten. „Die Zeit für ein weiteres Verbot war reif», so Schlie. Das Verbot der „Hells Angels“ Kiel gehört zu der Null-Toleranz-Strategie gegen das kriminelle Rockermilieu. Im Norden gibt es laut Landeskriminalamt noch Clubs der „Hells Angels“ in Lübeck und in Norderstedt sowie der „Bandidos“ in Bad Segeberg.

Immer wieder hat es im Norden blutige Revierkämpfe zwischen verschiedenen Rockerbanden gegeben.