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Radio Hamburg

Prozess um Martin N.

Anklage fordert lebenslänglich

Im Prozess um Martin N. in Stade wurden die Plädoyers gehalten und die Anklage fordert lebenslänglich.

Stade – Die Staatsanwaltschaft im "Maskenmannprozess" am Stader Landgericht hat ihr Plädoyer gehalten und die Anklage fordert lebenslänglich, mit anschließender Sicherungsverwahrung für den 41-jährigen Kindermörder Martin N.

Besondere Schwere der Schuld

Das Landgericht Stade soll auch die besondere Schwere der Schuld feststellen. „Die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld führt dazu, dass der Angeklagte nicht nach 15 Jahren vorzeitig entlassen werden kann, sondern frühestens nach circa 20 bis 25 Jahren“, so Kai-Thomas Breas, Sprecher der Stader Staatsanwaltschaft. Die Forderung nach Feststellung der besonderen Schwere der Schuld begründet die Staatsanwaltschaft damit, dass der Angeklagte so viel Schuld auf sich geladen hat, dass es dieser Feststellung einfach bedarf.

Unerträgliches Leid

„Der Angeklagte hat unerträgliches Leid über zahlreiche Menschen gebracht, er hat Angehörige der Kinder lebenslang geschädigt und er hat bei all seinen Tötungsdelikten jeweils drei Mordmerkmale erfüllt“, so Breas.

Bekannt als „Maskenmann“

Martin N. soll zwischen 1992 und 2001 drei Jungen ermordet und zahlreiche weitere missbraucht haben. Zu Beginn der Verhandlung hatte ein Psychiater Martin N als schuldfähig und rückfallgefährdet bezeichnet.