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Radio Hamburg

Elbvertiefung

Bundesverwaltungsgericht soll klären

Hamburg, 07.07.2012
Elbvertiefung Karte

So soll die Fahrrinne bei der Elbvertiefung angepasst werden. (Quelle: Geobasisinformation Bundesamt für Kartographie und Geodäsie)

Ein Aktionsbündnis aus NABU, BUND und WWF klagt vor dem Leipziger Bundesverfassungsgericht gegen die geplante Elbvertiefung.

Die umstrittene Elbvertiefung wird jetzt das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beschäftigen. Dort haben die Umweltverbände NABU, BUND und WWF Klage eingereicht. Die Organisationen haben sich zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Aushebung der Fahrrine zu kämpfen. Auf 243 Seiten haben die Gegner Einzelpunkte zusammengetragen, mit der sie den Planfeststellungsbeschluss kippen wollen.

Umweltschützer befürchten Fischsterben

Die Umweltschützer fürchten vor allem Sauerstoffprobleme, die das Fischsterben verschlimmern und die Süßwasserlebensräume versalzen lassen. Die Behörde hält entgegen, dass mindestens 15 Augleichsmaßnahmen dem Eingriff in die Natur entgegen wirken sollen. Zum Beispiel soll es eine Geschwindigkeitsbegrenzung für Schiffe auf der Elbe geben. Die Stadt Hamburg will die Elbe vertiefen, damit Schiffe mit einem Tiefgang von bis 14,50 Metern den Fluss befahren können und den Hamburger Hafen konkurrenzfähig halten.

Baustopp wird gefordert

Während des anstehenden Verfahrens, soll ein Baustopp verhängt werden, das forderten zumindest die Naturschützer fordern zudem in einem Eilantrag. Der Anwalt der Umweltverbände, Rüdiger Nebelsieck sagte: „Wir müssen uns auf eine sehr lange Prozessdauer einstellen“. Für Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch kommen die Klagen nicht überraschend, er sei trotzdem weiterhin optimistisch, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen könnten.

(dr/pov/dpa)