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Radio Hamburg

Grausige Entdeckung

Babyleichen in Niedersachsen gefunden

Rotenburg, 02.07.2012
RHH - Expired Image

Die Polizei hat im Kreis Rotenburg Wümme in Niedersachsen auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses zwei verweste Babyleichen gefunden. (Symbolfoto)

Grausige Entdeckung im Kreis Rotenburg: Auf dem Boden seines neuen Hauses hat ein Mann eine verweste Babyleiche gefunden.

Zwei verweste Babyleichen hat die Polizei auf dem Dachboden eines Einfamilienhauses im kleinen Dorf Ostertimke nordöstlich von Bremen gefunden. Gegen die 43 Jahre alte Mutter der Babys wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade Haftbefehl erlassen. Die Frau gab zu, drei Kinder nach der Geburt nicht versorgt zu haben, teilte Oberstaatsanwalt Burkhard Vonnahme am Montag mit. Der neue Besitzer des Hauses in Ostertimke im Kreis Rotenburg/Wümme hatte die erste Babyleiche am Mittwoch bei Aufräumarbeiten auf dem Dachboden seines neuen Hauses entdeckt. Er alarmierte die Polizei, die zwei Tage später erneut mit Leichenspürhunden auf dem Grundstück anrückte. Dabei fanden die Ermittler auf dem Dachboden eine zweite stark verweste Babyleiche.

Mutter ließ Kinder möglicherweise verhungern

Wie lange die beiden toten Kinder dort schon lagen, ist noch unklar. Es müsse aber davon ausgegangen werden, dass die Leichen dort lange unentdeckt geblieben seien, hieß es von der Staatsanwaltschaft. Die Polizei konnte kurz danach die Mutter der toten Babys ermitteln - die Frau hatte früher in dem Haus gewohnt. Bei der Vernehmung räumte die Frau ein, die beiden Babys nach der Geburt auf den Dachboden gebracht und nicht versorgt zu haben. Außerdem gab die 43-Jährige zu, ein drittes Kind nach der Geburt in die Natur gelegt zu haben. Die Suche nach diesem Säugling verlief bislang ohne Erfolg.

Haftbefehl gegen Mutter

Nach dem Geständnis der Frau erließ ein Richter in Stade am Sonntagnachmittag Haftbefehl wegen Verdachts des dreifachen Totschlags gegen die 43-Jährige. Sie war von der Polizei in einer Klinik in Hessen festgenommen worden. Warum sie sich dort aufhielt, wurde zunächst nicht bekannt. Inzwischen sitzt die Frau in einem Gefängnis in Niedersachsen.

 

(dpa/lhö)