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Radio Hamburg

Kreidesee in Hemmoor

Toter Taucher geborgen

Hemmoor, 16.07.2012
Toter Taucher Kreidesee Hemmoor

Aus dem Kreidesee in Hemmoor ist ein toter Taucher geborgen worden.

Ein 56-jähriger Taucher ist im Kreidesee in niedersächsischen Hemmoor ums Leben gekommen.

Ein sonniger Tag am Kreidesee in Hemmoor endet für einen 56-jährigen Hannoveraner tödlich. Dutzende Taucher-Kollegen mussten mit ansehen, wie der Mann nur noch tot aus dem Kreidesee geborgen werden musste, der eilig gerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Erneut ist ein Taucher im 60 Meter tiefen Kreidesee Hemmoor im Kreis Cuxhaven ums Leben gekommen.

Der tödliche Fluch des Kreidesees

In etwa 30 Metern Tiefe habe der Mann am Sonntag beim Auftauchen aus bislang unbekannten Gründen Probleme bei der Luftzufuhr bekommen, hieß es. Seine beiden Tauchpartner im Alter von 55 und 44 Jahren konnten ihn zwar noch mit ans Ufer nehmen, dort stellte ein Notarzt aber nur noch seinen Tod fest.

In der ehemaligen Kreidegrube im Kreis Cuxhaven gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft Stade seit dem Jahr 2000 in jedem Jahr mindestens einen toten Taucher. Im Kreidesee kann die eintretende Kälte in Tiefen ab 40 Metern zur tödlichen Gefahr werden. Dadurch können Atemgeräte einfrieren. Ein Muss ist es daher, ein zusätzlicher Sicherheits-Atemgerät beim tauchen im Hemmoorer Kreidesee dabei zu haben.

Zuletzt waren dort im vergangenen Oktober zwei Niederländer gestorben. Der Kreidesee in Hemmoor ist bei Tauchern sehr beliebt, weil dort unter Wasser noch Reste des alten Tagebaus zu entdecken sind - etwa Gebäude, Straßen, Laternen oder Brücken.

Außerdem wurden dort unter anderem Bootswracks und Flugzeuge versenkt, um den See für Freizeitsportler attraktiver zu machen.

(Polizei Cuxhaven/aba)