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Radio Hamburg

Zwischen Hamburg und Hannover

Metalldiebe legen Bahnstrecke acht Stunden lahm

Hannover, 27.06.2012
Deutsche Bahn ICE Hamburg

Auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover haben Diebe am Dienstagabend Kupferkabel gestohlen.

Schon wieder kommt es im Norden zu Verspätungen der Bahn: Diebe hatten auf der Strecke zwischen Hamburg und Hannover Buntmetall geklaut.

Mehr als 100 Züge fuhren verspätet, weil Metalldiebe in der Nähe von Hannover Strommasten und Signalanlagen auseinander gebaut hatten. Auf einer Strecke von rund zwei Kilometern zwischen Isernhagen und Großburgwedel entwendeten die Täter etwa 80 Erdungskabel von Strommasten und Signalanlagen. Ziel der Bäutezüge ist immer wieder das Kupfer aus den Bahnkabeln. Für Reisende besteht jedoch keine Gefahr bei einem solchen Raub. Vielmehr begeben sich die Täter in Lebensgefahr:  An nicht geerdeten Streckenmasten kann es nämlich zu einem Stromüberschlag von bis zu 15.000 Volt kommen.

Bundespolizei ermittelt

Der Diebstahl wurde gegen 20 Uhr am Dienstagabend (26.06.) entdeckt, die Sperrung dauerte bis 4 Uhr am Mittwochmorgen an. Die Ermittlungen der Bundespolizei laufen derweil. Ob die Kupferkabel des Streckenabschnittes mit "künstlicher DNA“  präpariert sind, wollte Egbert Meyer-Lovis, Sprecher der Deutschen Bahn, nicht kommentieren. Auch über den entstandenen Schaden ist noch nichts bekannt. 2011 hatte die Bahn jedoch einen Verlust von knapp zwei Millionen Euro durch Kabeldiebstahl zu verzeichnen. "Viel schlimmer sind jedoch die 11.000 Verspätungen und die Auswirkungen für die Kunden“, so Meyer-Lovis.

Der Streckenabschnitt wird nun durch Kabel mit einer weniger wertvollen Stahllegierung ersetzt, um einen Diebstahl weniger attraktiv zu machen.

(mst)