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Radio Hamburg

Atommüll in durchgerosteten Fässern gelagert

Neuer Ärger für Vattenfall

AKW Brunsbüttel

Aufregung um verrostete Fässer mit Atommüll im stillgelegten AKW Brunsbüttel.

Vattenfall hat über Jahre durchgerostete Fässer mit schwach und mittelstark radioaktivem Atommüll auf dem Gelände des AKW Brunsbüttel stehen gehabt.

Kiel, 08.03.2012

Neuer Ärger für den Atomkonzern Vattenfall. Das wegen seines Umgangs mit Sicherheitsmängeln immer wieder kritisierte Unternehmen hat über Jahre durchgerostete Fässer mit schwach und mittelstark radioaktivem Atommüll auf dem Gelände des AKW Brunsbüttel stehen gehabt.

Aufgeflogen ist das jetzt, als dem TÜV Nord Ungereimtheiten in den Sicherheitsprotokollen von Atommüll-Umlagerungen aufgefallen sind und er Vattenfall darauf angesprochen hat. Erst danach - vier Wochen nach Entdeckung eines durchlöcherten Fasses - hat Vattenfall  Existenz des Sicherheitsproblems der Atomaufsicht gemeldet. Der Atomkonzern hatte den Fall zuvor als nicht meldepflichtig eingestuft, bezeichnet dies jetzt als nicht akzeptabel.

Laut dem zuständigen schleswig-holsteinischen Atomaufsichtsminister Schmalfuß ist keine Radioaktivität freigesetzt oder Menschen gefährdet worden.

Während derzeit immer wieder diskutiert wird, ob die geplante Abkehr von der Atomenergie überhaupt machbar ist, belegt der neue Vorfall im AKW Brunsbüttel, dass die Konzerne die von ihnen propagierte Technik alles andere als beherrschen.