Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Brokdorf

Tausende demonstrieren gegen Kernenergie

AKW Brokdorf

Atomkraftgegner haben zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima das Kraftwerk in Brokdorf umstellt.

Atomkraftgegner haben am Sonntag in Schleswig-Holstein das Kraftwerk Brokdorf umstellt.

Brokdorf, 11.03.2012

Protest in Brokdorf: Zum ersten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben Atomkraftgegner das Kraftwerk umstellt. Mit der friedlichen Aktion wollten die 2.300 Teilnehmer ihre Forderung nach einer sofortigen Energiewende sowie gegen die weitere Nutzung der Atomenergie bekräftigen. "Wir werden so lange demonstrieren, bis das letzte Atomkraftwerk in Deutschland vom Netz ist, aber nicht nur in Deutschland. Die Radioaktivität kennt ja keine Grenzen", sagte Grünen-Parteichefin Claudia Roth der Nachrichtenagentur dpa.

Zusätzliche Nahrung erhielten die Proteste von dem am Mittwoch bekanntgewordenen Fund verrosteter Fässer mit Atommüll auf dem Kraftwerksgelände in Brunsbüttel. "Rostende Fässer sind nicht das, was Sicherheit bedeutet", sagte Roth.

Zu den bundesweiten Demonstrationen am ersten Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima hatten Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und zahlreiche Umweltverbände aufgerufen. Zu den Veranstaltungen gehörte neben der Menschenkette in Brokdorf eine rund 80 Kilometer lange Lichterkette zwischen der Schachtanlage Asse II bei Wolfenbüttel, dem Schacht Konrad bei Salzgitter und der Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler, die radioaktive Abfälle aus Medizin und Forschung verarbeitet.

Außerdem gab es Demonstrationen an den Meilern Grundremmingen, Neckarwestheim und Grohnde (Hannnover) sowie an der Urananreicherungsanlage in Gronau. Bereits am Samstag hatten rund 1000 Menschen in Kiel gegen die Atomenergie protestiert.

(dpa)