Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Nach Frühchen-Tod

Bremer Frühchen-Intensivstation wird geräumt

Frühchen, Baby, Kind

Frühchen im Brutkasten (Archivbild).

Im Klinikum Bremen-Mitte geht die Räumung der Frühchen-Intensivstation weiter, nachdem zwei Babys gestorben waren und gefährliche Darmkeime wieder entdeckt wurden.

Bremen, 01.03.2012

Ärzte und Pflegepersonal hatten am Mittwoch damit begonnen, die Station in eine nahe gelegene Klinik zu verlagern. Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) hatte die Schließung angeordnet. Grund waren zwei Todesfälle bei Neugeborenen und das Wiederauftreten von gefährlichen Darmkeimen. Erst im vergangenen Jahr waren drei Frühchen an den Bakterien gestorben. Experten hatten die Station daraufhin desinfiziert und umgebaut.

Woher kommen die Darmkeime - Klinik ratlos

Klinikleitung und Gesundheitsbehörde warten noch auf die Ergebnisse von Abstrich-Untersuchungen bei rund 50 Mitarbeitern und auf einen Bericht von Experten des Robert Koch-Instituts in Berlin - in der Hoffnung, doch noch Hinweise auf die Quelle der Darmkeime zu bekommen. Am Mittwoch (29.02.2012) stellte Jürgens-Pieper den Geschäftsführer des kommunalen Klinikunternehmens Geno, Diethelm Hansen, unbefristet frei. Die Senatorin sprach von einem schleichenden Vertrauensverlust. Sie entband auch den verantwortlichen Hygieniker von seiner Aufgabe. Erst jetzt war eine Probe aus dem Jahr 2009 untersucht worden - dabei war der gleiche Bakterienstamm gefunden worden, der Ende vergangener Woche wieder auf der Station festgestellt wurde und der 2011 für die Todesfälle verantwortlich war. Außerdem tauchten weitere Keimbefunde in alten Akten auf.

Ob ein direkter Zusammenhang zwischen den jüngsten Todesfällen und den resistenten Keimen besteht, war zunächst unklar. Beide Kinder werden gerichtsmedizinisch untersucht, auch die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.