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Radio Hamburg

Nach Fund von Atommüll

Der Druck auf Vattenfall nimmt zu

Nach der Entdeckung von durchgerosteten Fässern mit Atommüll hat Vattenfall ein neues Konzept zum Umgang mit Atommüll eingereicht.

Brunsbüttel, 09.03.2012

Der Druck auf Atomkonzern Vattenfall wächst. Nach der Entdeckung von durchgerosteten Fässern mit Atommüll auf dem Gelände des stillgelegten AKW Brunsbüttel hat das Unternehmen nun ein neues Konzept zum Umgang mit Atommüll bei der Aufsichtsbehörde in Kiel eingereicht.  Teil dieses Konzepts sind auch neue Überwachungsmaßnahmen für die Atommülllager. Darunter der Einsatz von Kameras und Radioaktivitätsmessungen. Die meisten von uns hätten wahrscheinlich erwartet, dass ohnehin schon eine zeitgemäßge Überwachung des Atommülls erfolgt.

Schleswig-Holsteins SPD-Chef Stegner und Grünen-Politiker Habeck versprechen unterdessen laut Abendblatt, dass sie bei einem Wahlsieg im Mai alles versuchen wollen, dem Konzern die Betriebslizenz für Brunsbüttel und für das auch stillgelegte AKW Krümmel zu entziehen. Gefundenes Fressen im Wahlkampf.

Mittwoch ist bekannt geworden, dass Vattenfall schon Mitte Dezember durchgerostete Fässer mit schwach und mittelstark radioaktivem Atommüll auf dem AKW-Gelände in Brunsbüttel entdeckt, dies der Atomaufsicht aber erst nach einer Intervention durch den TÜV vier Wochen später angezeigt hat.

Vattenfall steht seit Jahren wegen Pannen in seinen Atomkraftwerken und dem Umgang damit in der Kritik. Alle Besserungsbeteuerungen sind über die Jahre hinweg immer wieder verpufft.