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Radio Hamburg

Peinliche Panne

Landeskriminalamt verkauft Auto mit Mordwaffe

Stolzenau, 05.10.2012
RHH - Expired Image

Das Landeskriminalamt verkauft ein Auto, der Käufer findet darin eine Mordwaffe (Symbolbild).

Das Landeskriminalamt hat das Auto eines mutmaßlichen Mörders verkauft - mit nicht entdeckter Mordwaffe darin.

Das niedersächsische Landeskriminalamt (LKA) hat das Fluchtfahrzeug eines mutmaßlichen Mörders einschließlich der darin unentdeckten Mordwaffe verkauft. Der Käufer habe die Waffe im Fahrzeug entdeckt, sagte am Freitag ein Sprecher der
Staatsanwaltschaft Verden und bestätigte einen Bericht des "Weser Kuriers". Es handelte sich um das Auto eines 36 Jahre alten Vaters, der Ende 2011 in Stolzenau seine 13 Jahre alte Tochter erschossen hatte. Der Mann ist seitdem untergetaucht.

Käufer entdeckt Mordwaffe

Die Polizei hatte das Fluchtfahrzeug wenige Tage nach dem Verbrechen in Minden entdeckt. Bei der Durchsuchung hatten die Ermittler die Tatwaffe trotz des Einsatzes von Hunden nicht gefunden. Erst der Käufer - ein Mann aus Nienburg - habe die Pistole entdeckt, sagte Oberstaatsanwalt Jann Scheerer. Die Ermittlungsbehörden hatten Ende August mitgeteilt, dass die Tatwaffe entdeckt wurde, allerdings keine Angaben zum Fundort gemacht.

Der flüchtige Vater hatte die 13-jährige Souzan am 5. Dezember auf offener Straße erschossen. Ein halbes Jahr vor der Tat war das Mädchen wegen familiärer Spannungen mit Zustimmung des Jugendamtes in ein Heim gezogen. Auslöser des Verbrechens könnte das Vorhaben des Landkreises Nienburg gewesen sein, den Eltern das Sorgerecht zu.

(dpa/aba)