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Radio Hamburg

Cessna-Absturz

Identifizierung der Toten dauert an

Pinneberg, 08.08.2013
Cessna in Pinneberg abgestürzt

Die Cessna stürzte am Mittwoch (7.8.) in ein Waldgebiet nahe Uetersen.

Nach dem Absturz einer Cessna im Kreis Pinneberg gestaltet sich die Identifizierung der beiden ums Leben gekommenen Insassen als schwierig.

Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren, doch die Identität der beiden Toten steht noch nicht fest. Einen Tag nach dem Absturz der Cessna nahe Uetersen (7.8.) wurde das Wrack geborgen - Spezialisten ermitteln derzeit an der Unfallstelle.

Identifizierung ist noch nicht abgeschlossen

Nach dem Absturz eines mit zwei Personen besetzten Leichtflugzeugs nahe Uetersen im Kreis Pinneberg gestaltet sich die Identifizierung der beiden ums Leben gekommenen Insassen schwierig. Bei den Toten seien keine Ausweise gefunden worden, sagte am Donnerstag (8.8.) der Itzehoer Oberstaatsanwalt Dietmar Pickert. Daher müsse jetzt auf die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen gewartet werden: "Die Identifizierungsmaßnahmen sind noch nicht abgeschlossen." Medienberichte, wonach es sich bei den Toten um einen 84 Jahre alten Hamburger Piloten und seine zehn Jahre jüngere Ehefrau handeln soll, bestätigte die Staatsanwaltschaft nicht.

Cessna stürzte wie ein Stein vom Himmel

Die Maschine vom Typ Cessna 172 war am Mittwoch (7.8.) in der Nähe des Flugplatzes Heist im Kreis Pinneberg in ein Wäldchen gestürzt. Nach Zeugenaussagen drehte das viersitzige Leichtflugzeug nach dem Start zunächst am Himmel mehrere Runden, bevor der Motor verstummte: Die Cessna soll noch einige Sekunden lautlos durch die Luft geschwebt sein - und dann wie ein Stein heruntergestürzt. Eine Notlandung wurde offensichtlich nicht versucht. Das Wrack wurde mittlerweile geborgen. Die Bezirkskriminalinspektion Itzehoe und die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig nahmen die Ermittlungen zur Unglücksursache auf. Die zwei Leichen wurden zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht.

Tauglichkeitszeugnis für privaten Luftverkehr

Für Hobby-Piloten gibt es nach Angaben des Kieler Landesamtes für Straßenbau und Verkehr keine Altersbeschränkungen. Im privaten Luftverkehr braucht man jedoch ein sogenanntes Tauglichkeitszeugnis, sagte Sprecherin Johanna Litten. Das habe bis zum 40. Lebensjahr eine Gültigkeit von fünf Jahren, danach von zwei Jahren. Vom 50. Lebensjahr an müsse das Tauglichkeits-Zeugnis alle zwölf Monaten neu ausgestellt werden. Im Gegensatz dazu verlieren Berufspiloten ihre Lizenz mit 65 Jahren.

 

(dpa/mgä)

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