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Radio Hamburg

Warnstreik

Busse in Lübeck und Kiel stehen still

Lübeck/Kiel, 26.08.2013
Streik, Verdi

Die Gewerkschaft Verdi hatte ihre Mitglieder in Kiel und Lübeck zu den Warnstreiks aufgerufen.

In Lübeck und Kiel haben am Montagmorgen Warnstreiks bei den beiden großen Verkehrsbetrieben begonnen.

Schüler und Berufspendler in Lübeck und Kiel müssen sich heute auf massive Behinderungen im Busverkehr einstellen. Es gibt Warnstreiks bei den beiden großen Verkehrsbetrieben. In beiden Städten blieben die meisten Busse bei Betriebsbeginn um 3 Uhr in Lübeck und ab 3:30 Uhr in Kiel auf den Betriebshöfen, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder zu den Warnstreiks aufgerufen. Arbeitnehmer oder Schüler müssten in Kiel und Lübeck mit massiven Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Allein in Lübeck dürften 100.000 Fahrgäste betroffen sein.

Streik war angekündigt

Auch die betroffenen Busse für den Schulverkehr fahren heute (Montag) in beiden Städten nicht aus den Depots. Die Streiks seien frühzeitig angekündigt worden, sodass Fahrgäste und Eltern sich über das Wochenende darauf einstellen und untereinander Fahrgemeinschaften organisieren konnten, teilte Verdi mit. Mit etwa 300 streikenden Beschäftigten rechnet Verdi in Lübeck, in Kiel sollen insgesamt zwischen 350 und 400 Arbeitnehmer im Laufe des Tages in den Ausstand treten. Am Vormittag sind Kundgebungen und Ansprachen auf den Betriebsgeländen geplant.

Dauer des Streiks nicht bekannt

Bestreikt werden die Kieler Verkehrsgesellschaft KVG und die Verkehrsgesellschaft Stadtverkehr Lübeck. Vom Warnstreik nicht betroffen sind die Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (LVG), die Priwall-Fähre in Lübeck-Travemünde sowie Regionalbuslinien anderer Unternehmen wie Autokraft.

Wie lange die Arbeitsniederlegungen dauern sollten, stand zunächst nicht fest. Hintergrund der Warnstreiks ist der Tarifstreit mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten 150 Euro mehr im Monat, die Arbeitgeber haben eine Einmalzahlung von 200 Euro und eine Erhöhung von 4,7 Prozent in zwei Stufen bis 2015 angeboten. Die Verhandlungen sollen am Dienstag fortgesetzt werden.

(dpa/lhö)

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