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Radio Hamburg

Bundeswehreinsatz in der Türkei

Patriot-Abwehrraketen werden verschifft

Lübeck/Eindhoven, 08.01.2013
Abwehrraketen Patriot Lübeck-Travemünde

Die Patriot-Abwehrsysteme werden der Türkei von den Nato-Partnern USA, Niederlande und Deutschland zur Verfügung gestellt.

Im Hafen von Lübeck-Travemünde hat die Verschiffung von "Patriot"-Flugabwehrraketen der Bundeswehr für ihren Einsatz in der Türkei begonnen.

Die gecharterte dänische Fähre "Suecia Seaways" soll rund 300 Fahrzeuge und 130 Container mit militärischer Ausrüstung in die türkische Hafenstadt Iskenderun bringen.

Nato-Partner Türkei gegen Syrien unterstützen

Dort soll das Gerät am 21. Januar von rund 170 Soldaten aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein in Empfang genommen werden. Sie sollen gemeinsam mit  Raketenabwehrspezialisten aus den USA und den Niederlanden den Nato-Partner Türkei vor Angriffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien schützen.

 

Erste Bundeswehrsoldaten unterwegs in die Türkei

Gleichzeitig ist heute das erste Kontingent von Bundeswehrsoldaten in die Türkei aufgebrochen, um die Stationierung der Abwehrraketen vorzubereiten. 20 Soldaten der Bundeswehr und rund 30 Soldaten der niederländischen Streitkräfte flogen mit einer Maschine der niederländischen Luftwaffe vom Flugplatz in Eindhoven in die südtürkische Stadt Adana.

"Ein deutliches Signal für die Solidarität"

Im Rahmen eines Nato-Einsatzes stationieren die Niederlande, Deutschland und die USA jeweils zwei Luftabwehrstaffeln, um die Türkei vor möglichen Angriffen aus Syrien zu schützen. "Der Einsatz ist ein deutliches Signal für die Solidarität innerhalb der Nato", sagte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, General Rainer Glatz, bei der Verabschiedung der Quartiermeister.

Der niederländische General Leo Beulen betonte, dass es um einen rein defensiven Einsatz gehe. "Wir gehen dorthin, um die türkische Bevölkerung zu schützen und eine Eskalation des Konflikts zu verhindern."

(pne/dpa)