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Radio Hamburg

Unfall mit zwei Toten

Geisterfahrer auf der A1 war betrunken

Stuhr, 02.01.2013

Ein Wendemanöver eines betrunkenen Falschfahrers auf der Autobahn 1 hat Neujahr zwei Menschen das Leben gekostet.

Zwei Tote auf der A1 bei Bremen - und schon wieder ist ein Geisterfahrer schuld. Mehrere weitere Menschen wurden beim Zusammenstoß mit dem 40-Tonner nahe dem niedersächsischen Stuhr verletzt, als dieser gerade versuchte, auf der Autobahn zu wenden. Der falsch auf die Fahrbahn Richtung Hamburg gefahrene Lastwagenfahrer flüchtete zunächst, konnte aber von Polizisten gestoppt und festgenommen werden. Der 47 Jahre alte Unfallverursacher war nach dem Bericht der Polizei in Bremen stark alkoholisiert. Der Mann sei volltrunken aus seinem Führerhaus geholt worden. Er wurde vorläufig festgenommen. Derzeit sei der Mann im Polizeigewahrsam in Delmenhorst untergebracht, sagte ein Sprecher.

Wendemanöver auf der A1

Der Lastwagen war am Neujahrsabend im Autobahndreieck Stuhr auf die falsche Bahn geraten, wie die Polizei Delmenhorst mitteilte: Er fuhr in südlicher Richtung auf die nach Norden führende Fahrbahn. Als der Fahrer kurz darauf den Fehler bemerkte, habe er umgesteuert, sagte ein Sprecher. Bei diesem Wendemanöver seien mehrere Fahrzeuge in den Lastwagen gefahren. Der Lkw-Fahrer flüchtete dann nach ersten Erkenntnissen vom Unfallort und wurde wenige Kilometer weiter auf
Bremer Gebiet von der Polizei gestellt.

Elf Fahrzeuge beteiligt

Insgesamt waren elf Fahrzeuge an dem Massenunfall beteiligt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Zwei Menschen wurden dabei leicht verletzt. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf rund 85.000 Euro.

Immer wieder Geisterfahrer-Unfälle

In den vergangenen Wochen hatten mehrfach schwere Unfälle mit Geisterfahrern für Schlagzeilen gesorgt. Mitte November verloren sechs Menschen bei Offenburg ihr Leben, Ende November starb ein Autofahrer bei Herford und am vergangenen Sonntag waren zwei Menschen bei Dorsten im Ruhrgebiet die Opfer eines Falschfahrers.

(dpa/lhö)