Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Gefahr im Wasser

Badeunfall - Wieder stirbt ein Kind

Rostock/Stralsund , 11.07.2013
Ostsee

Die Ostsee mal idyllisch, doch ihre Kraft sollte nicht unterschätzt werden.

Das sonnige Wetter lockt zum Baden, aber die Gefahren an Seen und Meer werden immer wieder unterschätzt. Zu Beginn der Saison häufen sich im Norden die Unfälle.

Die Badesaison hat an der Ostsee mit einer Serie von Boots- und Badeunfällen begonnen. Innerhalb von vier Tagen starben zwei Kinder und ein Rentner. Eine Frau schwebt noch in Lebensgefahr und ein Mann wird vermisst, wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Donnerstag sagten. "Vor allem die Gewalt der Ostsee wird von vielen immer wieder unterschätzt", sagte Yvonne Hanske von der Polizei in Rostock.

Zuletzt war am Mittwochabend am Strand von Warnemünde ein Elfjähriger aus Rostock tot geborgen worden. Der Junge war bei starkem Nordwestwind mit drei Gleichaltrigen unweit der Mole baden gegangen und kam nicht mit ihnen an Land zurück. Die drei Anderen konnten sich retten. Die Staatsanwaltschaft müsse nun entscheiden, ob die Leiche des Kindes noch obduziert werde, um die genaue Todesursache zu klären, hieß es.

Kajakfahrer ohne Schwimmweste unterwegs

Auf Rügen wird schon seit Dienstag ein Kajakfahrer auf dem Großen Jasmunder Bodden vermisst. Der 48-jährige Urlauber aus Niedersachsen war während einer Paddeltour mit seinem Sohn ohne Rettungsweste ins Wasser gefallen. Die Suche blieb bis Mittwochabend ohne Ergebnis, die Hoffnungen auf ein Überleben seien sehr gering, hieß es bei der Polizei. Am Donnerstag sollte nicht weiter gesucht werden. "Bei 80 Prozent aller tödlichen Unfälle auf dem Wasser tragen die Opfer keine Rettungswesten", sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

So können Sie sich vor Badeunfällen schützen

Bereits am Sonntag waren eine 31-jährige Frau und ihr neunjähriger Sohn beim Baden in Heringsdorf auf Usedom verunglückt. Der Junge starb, die Mutter schwebt noch in Lebensgefahr. Wie das Unglück passierte, war auch am Donnerstag noch unklar. Außerdem starb bei Trassenheide ein 72-Jähriger beim Baden. Hier sei ebenfalls noch nicht klar, was den Unfall verursacht habe, hieß es. (dpa/apr)

comments powered by Disqus