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Radio Hamburg

Wetter

Klimaforscher appellieren zum Handeln

Norddeutschland, 01.04.2014
Wetter, Blaualgen, Alster

Der Klimawandel sorgt für Dürren und schmelzende Polarkappen, sagen Forscher. Auch unser Norddeutsches Klima hat sich in den letzten 60 Jahren verändert.

Es ist wärmer geworden und zwar um etwas mehr als ein Grad, besagt die Analyse des Helmholtz-Institutes in Geestacht. Insa Meinke, Leiterin des dortigen Norddeutschen Klimabüros, über höhere Temperaturen freuen sich zunächst viele. "Wir müssen aber natürlich auch überlegen, was das für die Landwirtschaft bedeutet. Zum Beispiel können bestimmte Sorten hier nicht mehr wachsen."

Und für Norddeutschland sehen Sie die Gefahr von Sturmfluten, die kennen wir ja bereits. "Es ist eben auch so, dass wir damit rechnen müssen, dass es in Zukunft so weitergeht. Das heißt, der Meeresspiegel wird auch in der Nordsee wahrscheinlich weiter ansteigen und es kann auch sein, dass sich das Windklima ändert, so dass Sturmfluten auch windbedingt höher auflaufen. Das kann bis Ende des Jahrhundert schon einen Meter ausmachen."

Ist die Situation ihrer Meinung nach dramatisch?  "Dramatisch sicher nicht. Wir haben uns ja schon immer an Dinge anpassen müssen und wir haben hier die Chance, uns auf Dinge einzustellen, die wir momentan auch schon absehen und können und haben so die Chancen, den Anker rauszuwerfen."

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks appelliert unterdessen zum Energiesparen, um Klimagase zu vermeiden. Vielleicht müssen wir uns darauf einstellen, unsere Wohnungen nicht mehr auf 22, sondern nur noch auf 20 Grad zu heißen, sagt sie im Deutschlandfunk.

(ck / rh / ste)

Klimaforscher appellieren zum Handeln

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