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Radio Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Sieben Tote nach Badeunfällen

Rostock, 21.07.2014
ASB, Taucher, Rettungstaucher, Rettung, Retter, Sanitäter, Rettungsschwimmer

Die Gewässer im Norden haben am Sommerwochenende sieben Opfer gefordert.

Bei tragischen Badeunfällen sind am Samstag (19.07) und Sonntag (20.07) an den Stränden Mecklenburg-Vorpommerns sieben Menschen ertrunken.

Während des Sommerwochenendes sind an der mecklenburgischen Ostseeküste und an Badeseen sieben Menschen auf tragische Weise verunglückt.

Hamburger ertrinkt in der Ostsee

Am Samstag (19.07) ertrank ein 46-jähriger Hamburger während seines Urlaubs am Strand von Hiddensee. Wie die Polizei am Sonntag (20.07) mitteilte, hätten andere Badegäste den Mann am Strand von Vitte leblos im Wasser treibend entdeckt und danach Alarm geschlagen. Wiederbelebungsversuche eines Rettungsschwimmers und des herbeigerufenen Notarztes seien erfolglos geblieben. Die Obduktion des Leichnams soll nun klären, warum der Mann ertrank.

Achtjähriger stirbt in Klinik

Am Strand von Graal-Müritz in der Nähe von Rostock kam am Sonntag (20.07) ein achtjähriger Junge beim Baden ums Leben. Wie die Polizei in Rostock erklärte, sei der Junge beim Schwimmen verschwunden und danach nicht wieder aufgetaucht. Erst nach 20 Minuten konnte er aus dem Wasser geborgen werden und am Strand zunächst wiederbelebt werden. Er starb kurz darauf in einer Rostocker Klinik.

Fünf weitere Badeopfer

Auf Rügen starben am Sonntagnachtmittag (20.07) am Strand von Prora ein Mann und seine Ehefrau. Die beiden 59-Jährigen wurden leblos um Wasser gefunden. Ob die beiden ertrunken sind oder ob möglicherweise gesundheitliche Probleme zu dem Unglück geführt haben, wird momentan von der Polizei ermittelt. Vor Selling kam auf Rügen ebenfalls am Sonntag (20.07) ein 56-jähriger Familienvater aus Niedersachsen zu Tode.  Außerdem starb ein 88-Jähriger in einem Badesee in der Feldberger Seenlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Mann war beim Schwimmen untergegangen und wurde später leblos an den Strand des Badesees gespült. Vor Ückeritz auf Usedom ertrank zudem ein 58-jähriger Mann.

Zwei Männer reanimiert

In Schleswig-Holstein konnten zwei Männer knapp vor dem Tod durch Ertrinken gerettet werden. Ein 62-Jähriger wurde dank der Aufmerksamkeit von Passanten vor dem Ertrinken in der Wakenitz bewahrt. Nach Angaben der Polizei hatten diese den Mann am Samstag (19.07) bewusstlos im Fluss treibend entdeckt und aus dem Wasser gezogen. Der 62-Jährige wurde am Ufer reanimiert, schwebt aber noch in Lebensgefahr. In der Ostsee vor Surendorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde kam ein 20-Jähriger beim Baden fast ums Leben. Der junge Mann sei am Samstag baden gegangen und nicht wieder aufgetaucht, teilte ein Polizeisprecher mit. Ein Freund entdeckte den jungen Mann wenig später bewusstlos im Wasser treibend. Der 20-Jährige wurde von Rettungssanitätern reanimiert und anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der Polizei hatte der 20-Jährige vor dem Gang in die Ostsee Alkohol getrunken.

450 Rettungsschwimmer im Einsatz

Während Anfang Juli noch manche Strände an Nord- und Ostsee unbewacht waren, sind nun nach Angabe von Thies Wolfhagen, Ladensgeschäftsführer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), alle Stationen im Norden "voll besetzt". Etwa 450 ehrenamtliche Rettungsschwimmer sind dann pro Tag im Einsatz. Nichtsdestotrotz starben am vergangenen Wochenende insgesamt 15 Menschen an deutschen Gewässern.

Lest auch: Schwimmen und plantschen: Tipps für sicheres Baden

Während der Sommermonate locken Seen, Flüsse, Schwimmbäder und die Küsten viele Menschen nach draußen. Damit ...

(dpa/san)

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