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Radio Hamburg

Mecklenburg-Vorpommern

Geflügelpest in Mastputenbetrieb

Heinrichswalde/Schwerin, 06.11.2014
RHH - Expired Image

Rund 31.000 Tiere werden getötet, gefährdet sind weitere Geflügelbestände.

Ein bisher nur aus Asien bekannter Geflügelpest-Typ ist jetzt auch in Deutschland aufgetreten. Der betroffene Mastputenbetrieb wurde gesperrt.

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in einem Mastputenbetrieb in Mecklenburg-Vorpommern werden rund 31.000 betroffene Tiere noch am Donnerstag (06.11.) getötet. "Das ist das erste Glutnest von diesem Virus und das muss schnell ausgetreten werden", sagte Kreisamtstierarzt Holger Vogel in Anklam. Die Tötung der Tiere soll gegen Mittag starten. In dem Bestand in Heinrichswalde war - erstmals in Europa - ein hochpathogenes Influenzavirus vom Subtyp H5N8 festgestellt worden, das den Angaben zufolge bisher nur in Asien vorgekommen ist. Die Ausbreitung des sehr aggressiven Erregers soll schnellstmöglich gestoppt werden. Die Tötung mit mehreren Teams soll unter Aufsicht des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) geschehen. Das FLI ist das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit.

Andere Betriebe unter Beobachtung

Die ersten Krankheitsanzeichen habe es am vergangenen Wochenende gegeben, sagte Vogel. Endgültige Klarheit hätten aber erst Untersuchungen im Nationalen Referenzzentrum für aviäre Influenza beim FLI am Mittwoch gebracht. Die in fünf Ställen untergebrachten Tiere sollen mit Gas getötet, in geschlossenen Wagen abtransportiert und entsorgt werden. In einem Drei-Kilometer-Sperrbezirk würden weitere 1000 Tiere in Kleinstbeständen untersucht. Zudem wurde ein Beobachtungsgebiet von 
zehn Kilometern eingerichtet. Geflügel darf im Umkreis von 50 Kilometern um die Anlage nicht mehr draußen gehalten werden, was sich bis an die polnische Grenze erstreckt. Nach derzeitigen Erkenntnissen sei eine Übertragung auf den Menschen bisher nicht festgestellt worden, hieß es im Agrarministerium in Schwerin. (dpa)

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