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Radio Hamburg

"Sonne" in Wilhelmshaven

Modernstes deutsches Forschungsschiff übergeben

Wilhelmshaven, 17.11.2014
RHH - Expired Image

Die "Sonne" ist das neue deutsche Tiefseeforschungsschiff.

Die "Sonne" ist das neue deutsche Tiefseeforschungsschiff. Nach der Übergabe an die Wissenschaft kann es bei Besuchen in mehreren Hafenstädten besichtigt werden.

Das neueste deutsche Forschungsschiff hat seinen Dienst für die Wissenschaft aufgenommen. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) übernahmen die "Sonne" an ihrem Heimathafen Wilhelmshaven von der Papenburger Meyer Werft. Es sei das derzeit modernste Forschungsschiff der Welt, sagte Wanka. Für die Wissenschaft seien Daten zum Klimaschutz, zur Erwärmung oder
Versauerung der Meere oder zur Eisschmelze in der Arktis besonders wichtig. Das neue Hightech-Schiff werde diesen Aufgaben und höchsten Ansprüchen moderner Meeresforschung gerecht.

Zahlen und Fakten zur "Sonne"

Größe: Die "Sonne" ist 116 Meter lang und 20,60 Meter breit. Neben der Besatzung von 35 Männern und Frauen können bis zu 40 Wissenschaftler an Bord gehen.
Geschwindigkeit:  Mit bis zu 15 Knoten (knapp 28 Kilometer pro Stunde) soll das Schiff vor allem im Pazifischen und Indischen Ozean fahren.
Ausstattung:  Neben Kränen, Kühlräumen und Laboren gehören Tiefsee-Lotanlagen zum Equipment. Damit kann der Meeresboden vermessen werden. Mit videogesteuertem Gerät können die Forscher von Bord aus Proben nehmen.
Forschung: Das Schiff soll zur Erforschung unterschiedlicher Bereiche beitragen. Dabei geht es etwa um den Einfluss der Meere auf das Weltklima oder um marine Rohstoffe.
Bauwerft: Gebaut wurde der Koloss in Papenburg auf der Meyer Werft. Ursprünglich sollte die Schwesterwerft Neptun in Rostock den Bau ausführen, doch um Überkapazitäten auszugleichen, wurde das Projekt nach Niedersachsen verlagert.
Kosten: 124,4 Millionen Euro investieren der Bund und die Küstenländer in das neue Flaggschiff. Eigner wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung. (dpa/apr)

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