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Radio Hamburg

Seehundsterben

Grippeviren sind verantwortlich

Tönning , 20.10.2014
Seehund Nordsee

Immer mehr tote Seehunde werden an die Nordseeküste Schleswig-Holsteins gespült.

Immer wieder werden derzeit Dutzende tote Seehunde an den Nordsee-Stränden angeschwemmt. Experten haben jetzt eine Erklärung.

Für das Seehundsterben in der Nordsee sind Grippeviren verantwortlich. Dies ist das Ergebnis tierärztlicher Untersuchungen, die am Montag (20.10.) im schleswig-holsteinischen Tönning vorgestellt wurden. Ein großer Teil der seit Anfang Oktober gefundenen Seehunde an der Nordseeküste sei an Lungenentzündungen verendet, die durch Influenzaviren verursacht wurden.

Kein Staupe-Virus

Für die erkrankten Tiere sei es ein qualvoller Tod gewesen, sagte Prof. Ursula Siebert. Bei Untersuchungen der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover in Büsum seien neben Bakterien wie Streptokokken sowie Lungenwürmern und anderen Parasiten häufig auch Influenzaviren gefunden worden. Um welche Art es sich handele, werde in den kommenden Wochen untersucht, sagte die Wissenschaftlerin. "Ein Staupe-Virus wurde aber nicht nachgewiesen", betonte sie.

Rund 350 betroffene Seehunde

Auf Helgoland und den nordfriesischen Inseln seien bislang rund 350 tote oder schwer kranke Seehunde gefunden worden, sagte der Leiter der Nationalparkverwaltung, Detlef Hansen. Die Krankheit war seit Anfang Oktober verstärkt in deutschen Gewässern registriert worden. Der Wattenmeerbestand der Seehunde ist nach Einschätzung der Experten nicht gefährdet. Mit einer ähnlichen Anzahl toter Tiere wie bei den beiden großen Ausbrüchen der Seehundstaupe rechnen Wissenschaftler nicht. 

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(dpa/mej)

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