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Radio Hamburg

Drama um Familie Schulze

Polizei vermutet Leichen im See oder im Wald

Buchholz/Drage, 19.08.2015
Suche nach Familie Schulze

Der Seppenser Mühlenteich und das Ufer werden erneut durchsucht.

Das Schicksal der Familie Schulze aus Drage gibt weiterhin Rätsel auf. Die Polizei hat nun eine konkrete Vermutung, wo die Leichen der Mutter und der Tochter liegen.

Die Polizei vermutet die Leichen der 43 Jahre alten Sylvia aus Drage und ihrer Tochter Miriam in oder um einen kleinen See bei Buchholz (Landkreis Harburg). Das legten am Dienstag (18.08.) Spuren rund um das Gewässer nahe, sagte Polizeisprecher Jan Krüger. "Die müssen da irgendwo sein." Die Polizei geht schon länger von einem Familiendrama aus.

Tatort Seppenser Mühlenteich?

Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung hatten Beamte die Umgebung des Seppenser Mühlenteichs mit mehreren Spürhunden abgesucht. Die Frau, die Zwölfjährige und der Vater waren demnach am Tag ihres Verschwindens vor knapp einem Monat dort. Allerdings führen nur die Spuren des Mannes auch wieder vom Ufer weg, wie die Polizei mitteilte. Buchholz und Drage liegen rund 27 Kilometer auseinander. Der Mann wurde am 31. Juli in Lauenburg (Schleswig-Holstein) tot aus der Elbe geborgen. Der 41-Jährige war ertrunken. Fremdverschulden wird ausgeschlossen.

Die Ermittler wollen nun ab Mittwoch (19.08.) den Wald am Ufer durchsuchen. Zudem soll ein Sonarboot zum Einsatz kommen, das Unregelmäßigkeiten auf dem Grund des Gewässers erkennen kann. Zudem wurde bekannt, dass die Ermittler am Mittwoch (19.08.) das Gewässer ablassen wollen, was sich bis zu drei Tagen dauern kann. Die Leichen der beiden Frauen können laut Polizeiangaben sowohl im Wald als auch im Wasser liegen. 

Hunde und Taucher im Einsatz

Eine Zeugin hatte der Polizei einen Hinweis gegeben. Sie gab an, die Familie am Tag ihren Verschwindens gesehen zu haben. Bereits am Montag (17.08.) schlug dann ein Spürhund an dem kleinen See an. Wegen des relativ langen Zeitraumes seien witterungsbedingte Ungenauigkeiten aber nicht auszuschließen gewesen, teilte die Polizei mit. Vier Taucher waren im Einsatz - ohne Erfolg. Tags darauf wurden die Spuren dann von zwei weiteren Hunden bestätigt.

Die Zeugin hatte sich bereits in der ersten Woche der Öffentlichkeitsfahndung anonym an die Polizei gewandt, damals den Angaben zufolge jedoch mit einem nur sehr vagen Hinweis. In der vergangenen Woche meldete sich die Frau während der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" erneut bei den Ermittlern. (dpa)

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