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Radio Hamburg

Wetter am Wochenende

Meteorologen warnen vor einer Sturmflut

Hamburg/Hannover, 09.01.2015
Sturm und Regen

Am Freitag und Samstag erreichen zwei Orkantiefs in rascher Folge Norddeutschland. Autofahrer sollten nicht unter Bäumen parken. Spaziergänge in Wäldern sollten vermieden werden.

Der erste schwere Sturm des Jahres ist da. Meteorologen warnen vor orkanartigen Böen und einer Sturmflut. Am Samstag soll es noch stürmischer werden.

Der angekündigte Sturm hat die Inseln an der Nordseeküste erreicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sprach von schweren Sturmböen auf Amrum, Sylt, Helgoland und Borkum in Nord- und Ostfriesland. Am Mittag werde der Sturm mit den Tiefausläufern aus dem Nordwesten weiter zulegen. An der Küste würden orkanartige Böen um 115 Stundenkilometer erwartet. Schäden wurden der Polizei und Feuerwehr zunächst nicht gemeldet. Eine Sturmflutwarnung für die Nordseeküste gab das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie heraus. Am Freitag werde das Nachmittag-Hochwasser beziehungsweise das Abend-Hochwasser an der ostfriesischen Küste etwa 1 Meter höher, im Weser- und Elbegebiet und an der nordfriesischen Küste etwa 1,5 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten.

Fährverkehr betroffen

Der Sturm hat auch bereits erste Auswirkungen auf den Fährverkehr zu den Halligen. Die Wyker Dampfschiffs-Reederei strich die Verbindungen von und zu den Halligen Hooge und Langeneß. Auch im Binnenland Schleswig-Holsteins und dem nördlichen Niedersachsen müssen sich die Menschen auf Stürme einstellen. Für Samstag prognostiziert der DWD in ganz Norddeutschland orkanartige Böen, an den Küsten auch Orkanböen. Auch über den Brocken im Harz zogen am Freitagmorgen heftige Orkanböen hinweg. Die Windgeschwindigkeiten legten am Morgen noch einmal zu.

Vorhersage:

So wird der Freitag: In der Nacht zum Freitag erreichte Orkantief "Elon" mit seinem Windfeld die Britischen Inseln. Hier ist mit schwerem Orkan zu rechnen. "Elon" zieht am Freitag (09.01.) über Südskandinavien hinweg und bringt Deutschland im Tagesverlauf flächendeckend die Gefahr von Sturmböen der Stärke 9 um 80km/h. Örtlich können schwere Sturmböen um 100km/h auftreten. An den Küsten und auf den Bergen sind Orkanböen über 120km/h zu erwarten. Auf dem Brocken werden schwere Orkanböen um 180km/h am Vormittag erwartet.

Im Elberaum ist am Abend mit einer Sturmflut zu rechnen

So wird der Samstag: Nach insgesamt kurzer Wetterberuhigung in der Nacht zum Samstag folgt Orkantief "Felix", das ebenfalls nördlich an Deutschland vorbei zieht und dem Westen und Nordwesten  bereits in den frühen Morgenstunden schwere Sturmböen bringen wird. Im Tagesverlauf wird in ganz Deutschland die Gefahr von Sturmböen der Stärke 9 um 80km/h erwartet. Örtlich können schwere Sturmböen um 100km/h auftreten. An der Nordseeküste werden vormittags und mittags Orkanböen um 120km/h erwartet. Die schwersten Böen des Orkans könnten auf dem Brocken registriert werden.

In der Nacht zum Sonntag beruhigt sich die Sturmlage etwas. Es muss aber im ganzen Land mit kräftigen Schnee- und Graupelschauern gerechnet werden, die für Glätte sorgen. An der Nordsee besteht weiter die Gefahr von Sturmfluten.
 
So wird der Sonntag: Bei einem weiterhin kräftigen Westwind, der an der Nordsee auf West bis Nordwest dreht, treten in der Nordhälfte verbreitet stürmische Böen um 70 km/h auf. An Nord- und Ostsee werden Sturmböen erwartet, teils auch schwere Sturmböen bis 95 km/h, entsprechend Windstärke 10. Dazu gibt es verbreitet Schnee- und Graupelschauer mit Glättegefahr. Auch Schneegewitter sind möglich. An der Ostseeküste besteht die Gefahr von Niedrigwasser, an der Nordsee besteht weiterhin Sturmflutgefahr.

An der Nordseeküste besteht die Gefahr von zwei Sturmfluten, wobei die Sturmflut am Sonntagmorgen (Hamburg St. Pauli um 7.54 Uhr) die höhere an diesem Tage sein dürfte. Der Fischmarkt in Hamburg könnte erstmals seit Jahren betroffen sein. Er musste noch nie wegen Sturmflut abgesagt werden, findet aber am Sonntag ggf. nur eingeschränkt statt .
Vor allem im Norden bleibt es bis Mitte der kommenden Woche, von kurzen Pausen abgesehen, stark stürmisch.

Das genaue Wetter findet Ihr hier!
 

(dpa/iwk)

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