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Radio Hamburg

Hinweise auf Terroranschlag

Bremer Polizei weiter in erhöhter Wachsamkeit

Bremen, 02.03.2015
RHH - Expired Image

Die Polizei in Bremen bleibt weiterhin in erhöhter Wachsamkeit.

Nach Hinweisen auf die Gefahr eines Terroranschlags durch Islamisten am Wochenende bleibt die Bremer Polizei in erhöhter Wachsamkeit.

Die Präsenz der Beamten in der Innenstadt wurde zwar verringert, die Jüdische Gemeinde soll aber weiter unter verstärktem Polizeischutz bleiben. Die intensiven Ermittlungen werden fortgesetzt, sagte Innensenator Ulrich Mäurer. Die Polizei gab Entwarnung, weil bei Durchsuchungen keine Waffen gefunden worden waren. Zuvor hatten sich Hinweise auf einen Libanesen verdichtet, der sich Maschinen- und Automatikpistolen für den Weiterverkauf beschafft haben soll.

Verstoß gegen Kriegswaffenkontrollgesetz

"Diese Hinweise waren so konkret, dass wir einen Anschlag in Bremen nicht mehr ausschließen konnten", sagte Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) am Sonntag (1.03). Es bestand auch der Verdacht, dass sich gewaltbereite Islamisten in Bremen Waffen beschaffen wollten. Der 39 Jahre alte Libanese und ein weiterer Mann waren am Wochenende vorübergehend festgenommen worden. Gegen sie wird weiter ermittelt. Die Polizei geht von einem Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz aus.

Dritte Absage wegen Terrorwarnung in 2015

Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass die Sicherheitsbehörden wegen Terrorhinweisen Alarm schlugen. Im Januar wurden deswegen an einem Montag in Dresden die Pegida-Demonstration und alle Gegenkundgebungen verboten. Im Februar wurde der Karnevalsumzug in Braunschweig abgesagt. Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, sagte dazu der "Passauer Neuen Presse" (Montag): "Der Terror ist nicht mehr abstrakt, sondern sehr konkret." Die deutsche Öffentlichkeit werde sich daran gewöhnen müssen. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, sagte der Zeitung: "Nach Dresden, Braunschweig und Bremen fällt es mir immer schwerer zu sagen, dass nur eine abstrakte Gefahr bestünde."

(dpa/mgä)

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