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Radio Hamburg

Mit dem Katzen-Trick gelockt

Kinderfänger-Warnung für den Norden

Hamburg, 21.09.2015
Kinder, Kinderfänger, Kind, Missbrauch, Raub, Flucht

Im Norden gab es vermehrt Fälle von vermeintlichen Kinderfängern. (Symbolfoto)

Davor haben alle Eltern Angst: ihre Kinder werden von vermeintlichen Kinderfängern angesprochen und gelockt. Vermehrte Fälle gibt es jetzt im Norden.

Wie bereitet man ein Kind daruaf vor, dass es nicht mit Fremden mitgeht, dass es sich nicht durch einen Trick in eine Wohnung oder ein Auto locken lässt. Das ist eines der schwierigsten Themen, mit denen sich Eltern beschäftigen müssen. Aktut ist es momentan hier bei uns in Norddeutschland. Am Wochenende berichtetet bild.de von mehreren Fällen in Kaltenkirchen, Lübeck und Anfang September auch in Tornesch.

In Kaltenkirchen soll ein Mann ein Kind angesprochen haben mit den Worten, seine Mutter sei im Krankenhaus, er wolle es abholen und zu ihr bringen. Zum Glück lief das Kind weg. In Tornesch bedrängte ein Mann Anfang September laut Polizei zwei Mädchen, sprach sie auf Englisch an. Als die Mädchen weitergingen, verfolgte und bedrängte er sie - die Mädchen konnten fliehen. Der mutmaßliche Täter soll so ausgesehen haben:männlich, ca. 30 Jahre alt, etwa 1,70 Meter klein, dunkle mit Gel hochtoupierte Haare, bräunliche Hautfarbe, möglicherweise Dreitagebart. Die Person war mit einem quergestreiften Kapuzenpullover (rot/weiß/gelb) bekleidet. Sie trug zudem eine blaue Jeanshose und schwarz-weiße Turnschuhe.

Außerdem soll es Fälle mit dem sogenannten Katzen-Trick gegeben haben. Kinder werden angesprochen, man habe Katzen-Babys im Auto und ob sie sich die nicht mal ansehen wollen.

Wie schütze ich mein Kind?

Reden, reden, reden. Mehr kann man nicht tun, so auch der Hinweis der Polizeiberatung. Jegliche Möglichkeiten durchspielen, wie Kinderfänger das vertrauen der Kleinen gewinnen könnten und sie für das Thema sensibilisieren, ohne ihnen Angst zu machen. Das ist natürlich eine Gradwanderung. Den Kindern sollte außerdem eindringlich deutlich gemacht werden, nie mit Fremden mitzugehen. Immer Erwachsene dazuholen und am besten, wenn das Kind schon ein Handy hat, die Eltern oder die Polizei rufen. 

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