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Radio Hamburg

Jahrestag: 100 Jahre nach dem Untergang

Gedenken an Titanic-Tote auf hoher See

Neufundland, 15.04.2012
Erinnerung an den Titanic-Untergang

100 Jahre nach dem Untergang der "Titanic" (am 15.04.1912) wird weltweit und an der Untergangsstelle der "Titanic"-Toten gedacht.

Genau 100 Jahre nachdem die "Titanic" einen Eisberg rammte, erklingt im Meer vor Neufundland das Schiffshorn zum Gedenken an die Opfer.

Mit Schweigeminuten, Gottesdiensten und dem tiefen Klang des Schiffshorns wurde in Kanada an den Untergang der "Titanic" erinnert - auf hoher See: Exakt an der Stelle im Nordatlantik, wo die "Titanic" vor 100 Jahren sank, wurde in der Nacht zum Sonntag auf den Kreuzfahrtschiffen "Balmoral" und "Azamara Journey" der 1.500 Opfer gedacht, die bei dem Unglück ums Leben kamen.

Gedenkfeier am Ort des "Titanic"-Unglücks

Die beiden Momente - die Kollision mit dem Eisberg und der Untergang - zwischen denen sich das Schicksal der Menschen im Meer vor Neufundland entschied, standen im Mittelpunkt der Gedenkfeiern. Um 23.40 Uhr (Ortszeit Atlantic Daylight Time) erklang das Schiffshorn - die Minute, in der die "Titanic" den Eisberg rammte, berichtete "The Chronicle Herald". Die Segnung von Gedenkkränzen war für 2.20 Uhr (ADT) angesetzt, zu dieser Zeit soll die "Titanic" gesunken sein.
Laut dem kanadischen Sender CBC, war das Kreuzfahrtschiff "Balmoral" am Samstagabend (Ortszeit) vor Neufundland angekommen, nachdem es am 8. April mit mehr als 1.300 Passagieren an Bord in Southampton zu einer Erinnerungsfahrt aufgebrochen war. Ebenfalls vor Ort befand sich die "Azamara Journey", die am Dienstag mit über 450 Passagieren in New York gestartet war.

Erinnerung in historischen Kleidern und mit "Titanic"-Menü

Auf beiden Schiffen hatten sich viele der Reisenden in Kostüme aus der Zeit des Untergangs gekleidet. Und es gab noch mehr Authentisches: Laut dem "The Chronicle Herald" soll die Band auf der "Azamara Journey" um 2.22 Uhr "Nearer, My God, to Thee" gespielt haben, die Hymne, die auch das Orchester auf der "Titanic" damals angestimmt haben soll und es soll das identische Menü zu essen gegeben haben. Das Menü, das am Vorabend des Untergangs serviert wurde.

 

Mythos: Die Tragödie der "Titanic"

Die "Titanic" war am 14. April 1912 auf der Fahrt vom britischen Southampton nach New York mit einem Eisberg kollidiert und dann gesunken. Mehr als 1.500 Menschen starben. Der Untergang des damals größten und modernsten Passagierschiffs der Welt auf seiner Jungfernfahrt wurde über die Jahrzehnte zum Mythos. In der Nacht zum Sonntag war es zum großen Finale des Gedenkens an den Untergang der "Titanic" vor hundert Jahren gekommen: Am historischen Abfahrtsort Southhampton hatten sich am Samstag erneut viele Menschen versammelt.

Und auch wer nicht selbst an Bord der "Balmoral" war, konnte die "letzten" Stunden auf dem Luxusliner hautnah erleben - via Twitter. Minutiös ließ sich das Geschehen bei " TitanicVoyage@TitanicRealTime" verfolgen. "Ein wunderschöner Morgen, um ein weiteres fantastisches Frühstück zu genießen", heißt es dort etwa. Später folgten eher besorgte Nachrichten wie: "Wir wissen nur, dass wir einen Eisberg gerammt haben, der Schaden ist nicht bekannt." Und etwas später: "Das Meer ist voll mit schreienden Menschen und Körpern - ein unvorstellbarer Anblick."

Fotos des Titanic-Wracks

Auch "Titanic"-Regisseur James Cameron kann sich dem Mythos nicht entziehen. Zum einen brachte er erneut seinen Kino-Erfolg "Titanic" in die Kinos. Diesmal sind Kate Winslet und Leonardo DiCaprio aber in 3D beim Untergang zu bewundern. Außerdem erfoschte Cameron selbst das Wrack der "Titanic" und drang in die Tiefen des Meeres vor.