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Radio Hamburg

Blick in den Himmel lohnt sich

Zwei Sternschnuppen-Ströme im Dezember

Sternschnuppen

Das passt zu Weihnachten! Wünschen Sie sich nicht nur was beim Weihnachtsmann, sondern auch bei den Sternschnuppen, die jetzt unseren Himmel erleuchten.

Hamburg - Jetzt lohnt sich in Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein der Blick in den Himmel wieder. Zwei Sternschnuppen-Ströme zeigen sich in diesem Monat.

Noch bis zum 17. Dezember flammen die Meteore der Geminiden auf. Das Maximum ist am frühen Dienstagmorgen (13.12.) erreicht: Dann huschen bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde über das nachtdunkle Firmament. Die Ursiden
bescheren uns bis über die Weihnachtsfeiertage zahlreiche Sternschnuppen.

Ob das Wetter in den nächsten Tagen mitspielt?

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommen die Tiefs "Günther" und "Hergen". Sie bringen mildere Tagestemperaturen von sechs bis zwölf Grad, Wolken und Regen, am Dienstag wird es wieder stürmisch. Der Schnee auf den Bergen werde in den kommenden Tagen wegschmelzen, sagte Meteorologe Stefan Külzer vom DWD in Offenbach.

So haben Sie den besten Blick in den Himmel

Anja Michalke vom Planetarium Hamburg erklärt, wie und wo Sie die Schnuppen am besten sehen: "Wichtig ist, dass der Himmel klar ist und dass Sie sich außerhalb der glitzernden Stadtwelt befinden. Letztlich ist also jeder Ort gut, der nicht viele Fremdlichter in den Himmel wirft." Allerdings kann aufgrund des derzeit schlechten Wetters, vor allem bei Nebel, die Sicht eher eingeschränkt sein.

Planetariums-Direktor Thomas Kraupe empfiehlt zum Schnuppen-Schauen entweder die Lüneburger Heide oder - für all die, die nicht so weit rauskommen - Parkanlagen, zum Beispiel den Hamburger Stadtpark.

Schicken Sie uns Ihren Sternschnuppen-Schnappschuss

Entweder an online@radiohamburg.de oder haben ein iPhone? Dann schicken Sie uns doch Fotos der Sternschnuppen. Holen Sie sich einfach im App-Store die neue Radio Hamburg App 2.0. Damit können Sie uns ganz einfach Fotos, Audios und Videos direkt per iPhone schicken. Natürlich hält die neue Radio Hamburg App 2.0 noch viel mehr für Sie bereit.  Was genau, erfahren Sie hier.

Wie entstehen Sternschnuppen überhaupt?

Sternschnuppen sind Meteoren von geringer Größe. Sie werden durch winzige Staubkörner verursacht, die durch das Weltall fliegen. Durch den magnetischen Mittelpunkt der Erde angezogen, können die Staubkörner in die Erdatmosphäre eindringen. Durch die dabei entstehende Reibung erhitzen sie sich und verglühen nach kurzer Zeit. Die Luftmoleküle werden zum Leuchten gebracht und die Staubkörner ziehen eine Leuchtspur hinter sich her. Und das sehen wir dann am Nachthimmel.

Und warum wünschen wir uns immer was?

Das geht auf die alten Griechen zurück. Sie waren die ersten, die sich über Sternschnuppen Gedanken machten. Und sie hielten Sternschnuppen für Götter-Gaben. Dadurch entstand dann der Glaube, dass man das bekommt, was man sich wünscht, wenn man diese Götterbotschaften am Himmel erblickt. Die erste nachgewiesene Beobachtung der Sternschnuppen-Schwärme gelang in China vor rund 2.000 Jahren. Später gab es Aufzeichnungen aus Japan und Korea. Die erste bekannte Beobachtung aus Europa war im Jahr 811. Im Volksmund werden die Perseiden auch Laurentius-Tränen genannt - nach dem Märtyrer, der der Legende zufolge am 10. August 258 nach Christus in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde.