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Radio Hamburg

Kriminalstatistik

Immer mehr Einbrüche

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland um 6,6 Prozent auf 123.000 gestiegen.

Berlin - Immer mehr Bürger müssen mit Einbrüchen in ihre Wohnung rechnen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Einbrüche in Deutschland um 6,6 Prozent auf 123.000. Die Aufklärungsquote lag nur bei knapp 16 Prozent. Das berichtet "Die Welt" unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik, die Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag vorstellen will.

Das Problem ist auch in Hamburg enorm. Auf 10.000 Einwohner bei uns in der Stadt kommen mittlerweile über 42 Einbrüche.

Sachsen mit höchstem Zuwachs

Prozentual den höchsten Zuwachs verzeichnete Sachsen mit 21,2 Prozent. "Den absoluten Schwerpunkt bildet die Stadt Leipzig. Fast die Hälfte aller in Sachsen registrierten Wohnungseinbrüche wurden dort verübt", sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) der "Welt". Daneben gab es die höchsten Zuwachsraten in Hessen (16,3 Prozent), Schleswig-Holstein (13,7) und Brandenburg (11,7 Prozent).

Rückgang in Bremen

Die meisten Einbrüche, nämlich 44.769, verzeichnete naturgemäß das volkreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hier betrug die Zunahme 8,9 Prozent. Bremen zählte zwar nur 2.877 Einbrüche und es gab dort mit 15,4 Prozent den höchsten Rückgang; der Stadtstaat wies damit aber die höchste Gefährdung der Bürger durch Einbrüche aus. In Bremen kommen auf 10.000 Einwohner 43,6 Wohnungseinbrüche, in Hamburg 42,3 und in Berlin 25,3. Im Flächenstaat Bayern waren es nur 3,6. Dort sank die Zahl der gemeldeten Einbrüche um 1,2 Prozent auf 4470.

In den Stadtstaaten war die Tendenz gegenläufig. So stieg in Hamburg die Zahl der Wohnungseinbrüche um 7,6 Prozent auf 7536. In Berlin sank sie um 1,8 Prozent auf 8713; allerdings nahmen dabei die Einbrüche in Villen und Einfamilienhäuser um 16,2 Prozent zu.