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Radio Hamburg

Relativitätstheorie widerlegt?

Teilchen schneller als Licht entdeckt

Electronic Detector

Mit diesem Electronic Detector sind die Neutrinos nachgewiesen worden.

Sogenannte Neutrinos scheinen sich schneller als Licht zu bewegen und könnten damit möglicherweise Albert Einsteins Relativitätstheorie widerlegen.

London/Genf - Scheinbar überlichtschnelle Teilchen verblüffen derzeit Physiker am europäischen Teilchenforschungszentrum Cern bei Genf. Sogenannte Neutrinos, ultraleichte Elementarteilchen, scheinen in einem Experiment
schneller zu fliegen als das Licht, wie der britische Sender BBC berichtet. Die Lichtgeschwindigkeit gilt nach Albert Einstein als die oberste Geschwindigkeitsgrenze im Universum und ist bislang in keinem Experiment der Welt durchbrochen worden.

Bahnbrechendes Forschungsergebnis

Ein Überschreiten dieser Grenze hätte gravierende Konsequenzen. Die Forscher des Opera-Experiments sind laut BBC allerdings noch weit davon entfernt, an die tatsächliche Entdeckung überlichtschneller Teilchen zu glauben. Stattdessen setzen sie darauf, dass eine öffentliche Diskussion in Forscherkreisen eine Erklärung findet.

Die Nachweisgeräte des Opera-Experiments spähen in einem unterirdischen Labor in den italienischen Abruzzen nach Neutrinos, die am 730 Kilometer entfernten Cern erzeugt und auf die Reise geschickt werden. Die Physiker untersuchen damit ein Phänomen, bei dem sich Neutrinos während des etwa drei tausendstel Sekunden (Millisekunden) langen Flugs von einer Sorte in eine andere umwandeln. Insgesamt gibt es drei Sorten Neutrinos. Im Zuge der Messungen stellten die Forscher fest, dass die Teilchen einige milliardstel Sekunden (Nanosekunden) eher einzutreffen scheinen als erwartet, wie die BBC berichtet.

Wissenschaftler noch skeptisch

Die Opera-Physiker glaubten an einen Fehler. "Wir wollten einen Fehler finden, einen trivialen Fehler, kompliziertere Fehler oder richtig fiese Effekte, aber das haben wir nicht", sagte Opera-Sprecher Antonio Ereditato der BBC. Daher habe man sich entschieden, die Messungen jetzt der Fachöffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, damit diese sie genau unter die Lupe nimmt. Statistisch seien die Messergebnisse belastbar. Eine Möglichkeit sei jedoch, dass ein unerkannter systematischer Fehler die Messungen verfälsche. (dpa)