Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Lieferung offenbar verhindert

Deutsches Schiff sollte Waffen nach Syrien bringen

Hamburg/Damaskus, 14.04.2012
Damaskus

Ein deutsches Frachtschiff soll vorgehabt haben, Waffen für das Assad-Regime nach Syrien zu liefern.

Im Mittelmeer ist ein deutscher Waffenfrachter mit Militärgerät und Munition für Syrien gestoppt worden.

Die Bundesregierung prüft Berichte, wonach ein deutsches Schiff mit Waffen für das Regime von Baschar al-Assad Richtung Syrien unterwegs gewesen sein soll. Syrische Aktivisten sollen die Lieferung der Waffen, die vermutlich aus dem Iran stammten, verhindert haben.

Schiff einer Emder Reederei mit Waffen für Assad an Bord?

Ein deutscher Frachter mit Waffen für Syrien ist nach Informationen von "Spiegel Online" kurz vor Erreichen des syrischen Mittelmeeres gestoppt worden. Die "Atlantic Cruiser" der Emder Reederei Bockstiegel habe vor einigen Tagen im Hafen von Dschibuti von einem iranischen Frachter schweres Militärgerät und Munition für das syrische Regime von Präsident Baschar al-Assad übernommen und damit das Waffenembargo gegen das Land unterlaufen wollen.
Überläufer im syrischen Regierungsapparat warnten nach Schilderung des Online-Dienstes aber die Reederei. Das Frachtschiff änderte den Kurs und stoppte südwestlich von Taurus.

Hamburger Chartergesellschaft für Befrachtung zuständig

Die Hamburger Chartergesellschaft C.E.G. Bulk Chartering war nach dem Bericht für die Befrachtung zuständig. "Wir haben das Schiff gestoppt, nachdem wir Hinweise auf die Waffenladung erhielten", zitierte "Spiegel Online" den Schiffsmakler Torsten Lueddeke. Der Frachter sei an eine ukrainische Firma in Odessa vermietet worden, die eigentlich "Pumpen und ähnliche Dinge" verschiffen wollten. Lueddeke war am Samstag zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.