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Radio Hamburg

Meuterei auf der "MS Deutschland" erfolgreich

Traumschiff fährt weiter unter deutscher Flagge

Neustadt, 31.07.2012
Traumschiff "Deutschland" vor London Olympia 2012

Die Meuterei auf der "Deutschland" hat Erfolg. Das Traumschiff, dass gerade für Olympia 2012 in London liegt, fährt weiter unter deutscher Flagge.

Die Meuterei auf der "MS Deutschland" hat Erfolg. Die Reederei lenkt ein. Das Traumschiff fährt weiter unter deutscher Flagge.

Das "Traumschiff" kreuzt doch weiter unter deutscher Flagge. Die " MS Deutschland" wird entgegen bisheriger Sparpläne nicht ausgeflaggt. Nach den emotionalen Auseinandersetzungen der vergangenen Tage habe sich die Reederei am Montag gegen den geplanten Flaggenwechsel entschieden sagte Unternehmenssprecherin Kornelia Kneissl. Die "Deutschland" - Millionen TV-Zuschauern aus der ZDF-Serie "Das Traumschiff" bekannt - liegt derzeit als Hotelschiff für Olympia-Besucher  und Prominente in London.

Traumschiff-Rettung vor Alptraum

Vor allem der Kapitän des Schiffes, Andreas Jungblut, hatte sich vehement gegen den geplanten Flaggenwechsel ausgesprochen und einen öffentlichen Streit mit seinem Arbeitgeber riskiert. Ursprünglich hatten die Schiffseigner geplant, das einzige noch unter deutscher Flagge fahrende Kreuzfahrtschiff in Malta registrieren zu lassen. "Die Entscheidung ist endgültig, der Wechsel ist nicht nur vorübergehend aufgeschoben unter dem Eindruck der öffentlichen Reaktionen", sagte Kneissl der dpa. "Bild.de" hatte am Montag zuerst über den Gesinnungswechsel der Reederei berichtet.

Reederei hofft auf Unterstützung

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di erklärte, damit bleibe der Besatzung des "Traumschiffs" ein Alptraum erspart. Die Reederei Deilmann hoffe jetzt auf die Unterstützung all jener, die sich in den vergangenen Tagen so nachdrücklich für die deutsche Flagge eingesetzt haben, sagte Geschäftsführer Konstantin Bissias am Montag. So setze das Unternehmen darauf, dass der maritime Koordinator der Bundesregierung, Staatssekretär Hans-Joachim Otto (FDP), die in Aussicht gestellte deutliche Erhöhung der Flaggenförderung tatsächlich umsetze, sagte Bissias. Otto äußerte sich in einer ersten Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums nicht zu diesen Erwartungen. Die geplante Kürzung der Fördermittel für die Schifffahrt vonseiten die Bundesregierung um mindestens 80 Prozent war laut Reederei der Hauptgrund für die geplante Ausflaggung.

(dpa/aba)