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Radio Hamburg

Weltraumforschungstag

Gedenktag zur Erforschung von Mars und Mond

Hamburg, 20.07.2012
Landung auf dem Mond 1969

Das All ist, trotz der Reise zum Mond (Foto Neil Armstrong 1969) und der Erkundung des Mars, weiterhin voller Mysterien.

Am 20. Juli wird zwei wichtigen Ereignissen der Weltraumforschung gedacht, der ersten Mondlandung und der ersten Landung einer Sonde auf dem Mars.

Am 20. Juli 1969 betrat Neil Armstrong im Rahmen der Apollo 11 Mission das erste Mal den Mond. Genau sieben Jahre später landete die US-amerikanische Sonde Viking 1 auf dem Mars und schickte die ersten Fotos vom roten Planeten. Diese beiden bedeutenden Ereignisse werden am Weltraumforschungstag gefeiert. Die Weltraumforschung beschreibt die aktive Erforschung des Weltraums – durch Beobachtung, Fernerkundung, Sondierung von Himmelskörpern und dem Experimentieren in der Schwerelosigkeit.

Kuriositäten auf dem Mond

Wie jeder weiß, sind Mars und Mond die Himmelskörper, die der Erde am nächsten sind. Doch wussten Sie, dass die Eigentumsverhältnisse auf dem Mond nicht geklärt sind. Zwar gibt es ein Abkommen, dass Staaten untersagt Besitzansprüche für den Mond zu äußern, doch dies gilt nicht für Privatpersonen. Es gibt also kein Gesetz, das verbietet Grundstücke auf dem Mond sein eigen zu nennen. Ein weiteres Kuriosum ist, dass der fünfte Mensch auf dem Mond, Alan Shepard, als erster Golfspieler auf dem Mond in die Geschichte einging. Er schlug einen Golfball mehr als 700 Meter über den Mond. Der letzte Mann auf dem Mond war Eugene Cernan. Er verließ den Himmelskörper am 11. Dezember 1972.

Und dann gibt's ja noch die allseits beliebten Verschwörungstheorien zur Mondlandung. Wir haben mal die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

Mondlandung - Meilenstein oder Monster-Lüge?

Die Verschwörungstheorien

  • Die fehlenden Sterne

    Tatsächlich sind die beiden Astronauten Armstrong und Buzz Aldrin vor einem pechschwarzen Nachthimmel zu sehen. Nur die Rückwand eines Filmstudios? Verschwörungstheoretiker kamen zu dem Schluss, dass die Sterne weggelassen worden seien, weil ein astronomisch auch nur halbwegs korrektes Hintergrundbild nicht zu fälschen gewesen sei.

  • Die Fahne

    Nachdem Armstrong und Aldrin die amerikanische Flagge ins Mondgestein gerammt hatten, habe die Flagge "im Wind geweht" - dabei weht auf dem Mond kein Lüftchen. War die von Aldrin in den Boden gerammte Fahne einfach gerafft und faltig, so dass es nach einem Wehen aussah? Verschwörungstheoretiker sind sich sicher, dass dies ein weiterer Beweis für eine gefälschte Mondlandung ist.

  • Die Schatten

    Auf den Nasa-Bildern haben die Objekte und Menschen nicht-parallele Schatten geworfen. Da es auf dem Mond aber nur eine Lichtquelle (nämlich die Sonne) gebe, sei dies ein schlagender Beweis, dass alles in einem Hollywood-Studio mit diversen Scheinwerfern gedreht wurde. Das behaupten Verschwörungstheoretiker.

  • Die Echtheit der Bilder

    Auf vielen NASA-Aufnahmen sind Fadenkreuze der Kameras abgebildet. Die Kreuze sind für Vermessungstechniken gedacht. Solche Kreuze werden augenscheinlich manchmal durch Objekte auf dem Mond überdeckt. Das wurde als Beleg für Fotomontage interpretiert.

  • Der dritte Astronaut

    Ungereimtheiten auf im Internet kursierenden Mondbildern haben schon oft für Verwirrung gesorgt. Es ist zum Beispiel ein Bild im Umlauf, auf dem im Visier eines Astronauten zwei andere erscheinen, obwohl niemals mehr als zwei Astronauten gleichzeitig auf dem Mond waren.

  • Die Schwerkraft

    Während der Mondspaziergänge machten die Astronauten immer nur niedrige Sprünge, die mit den dokumentierten 60 cm nicht höher sind als durchschnittliche Sprünge und Hüpfer auf der Erde. Verschwörungstheoretiker nehmen an, dass durch die veränderte Schwerkraft auf dem Mond viel höhere Sprünge hätten vollführt werden müssen

  • Die Krater

    Fotoaufnahmen ist zu entnehmen, dass das Triebwerk der Landefähre im Boden keinen Krater verursacht hat. Verschwörungstheoretiker erwarten jedoch wegen der staubigen Oberfläche einen klar erkennbaren Krater.

  • Der Hintergrund

    Auf vielen Fotos sind im Hintergrund dieselben Landschaften und Hügelketten zu sehen. Verschwörungstheoretiker interpretieren diese Hintergründe als sich wiederholende Kulissen.

  • Der Lärm

    Die Zündung der Bremsraketen der Mondlandungsfähre während der Landung auf dem Mond verursachte Lärm. Zwar kann sich der Schall durch die fehlende Atmosphäre nicht auf dem Mond ausbreiten – im Raumschiff aber schon. Nach Annahmen von Verschwörungstheoretikern liegt der Lärmpegel dafür bei 140 dB, was es dementsprechend für die Mitarbeiter in der Bodenstation unmöglich gemacht hätte, die Gespräche der Astronauten mitzuverfolgen.

  • Die fehlende Flamme

    Beim Abflug der Landefähre war entgegen der Erwartung vieler Zuschauer keine Stichflamme zu sehen. Verschwörungstheoretiker sehen dies als Beleg dafür, dass die Landefähre auf eine andere Weise vom Fleck bewegt worden sein müsste.

Der Mars wird noch erforscht

Der Mars, benannt nach dem römischen Kriegsgott, hat gleich zwei Monde, Phobos und Deimos. Forscher versuchen Anzeichen von Leben auf dem Mars zu finden. Das Klischee des Marsmenschen als Außerirdischer ist weltberühmt und wurde in vielen Filmen und Literatur thematisiert. 1976 fotografierte die Sonde Viking 1 eine Felsformation, die aussieht wie ein menschliches Gesicht. Seitdem gibt es Spekulationen über Bewohner des Planeten. Auf dem roten Planeten kann es bis zu – 143 Grad Celsius kalt werden. Der erste bemannte Marsflug ist ein Fernziel der Nasa, aber auch andere Staaten und Unternehmen planen eine Reise zum Mars. Die Firma „Mars One“ hat sich zum Ziel gesetzt bis 2023 eine Marsbasis zu errichten. Die Astronauten sollen ihr restliches Leben auf dem Mars verbringen. 2013 beginnt die Rekrutierung der Crew.

(pov)