Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

"Danke für Ihre Spende"

Weltblutspendertag wird gefeiert

Hamburg, 14.06.2012

Um allen freiwilligen Blutspendern zu danken, mehr Neuspender zu motivieren und sicheres Blut für jeden Empfänger zu garantieren, wird der Weltblutspendertag zelebriert.

Unter dem Motto "Jeder Blutspender ist ein Held" wird zum 9. Mal der Weltblutspendertag gefeiert. Jede freiwillige und uneigennützige Blutspende kann Leben retten. Aktuell spenden weniger als fünf Prozent der Deutschen Blut - noch zu wenig, meinen die Organisatoren des Weltblutspendertags. Die Weltgesundheitsorganisation, die Internationale Organisation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften, die Internationale Gesellschaft für Transfusionsmedizin und die Internationale Föderation der Blutspendeorganisationen setzen sich jährlich am 14. Juni für die Sensibilisierung mit dem Thema Blutspenden ein.

Karl Landsteiner der "Blut-Pionier"

Der 14. Juni ist ein ganz besonderer Tag für die Geschichte des Blutspendens. An diesem Tag wurde 1868 Karl Landsteiner geboren, welcher 1901 entdeckte, dass bei der Übertragung verschiedener Blutgruppen das Blut verklumpte. Außerdem entdeckte er zusammen mit dem Amerikaner Alexander S. Wiener den Rhesusfaktor. 1930 wurde Landsteiner mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Ihm zu Ehren wird seit 2004 der Weltblutspendertag zelebriert.

Spender werden ausgezeichnet

Höhepunkt des Weltblutspendertags in Deutschland ist die Ehrung der freiwilligen Blutspenderinnen und Blutspender in Berlin. Dort ehrt Carmen Nebel die verdienten Spender mit der von Rotkreuz-Botschafterin Jette Joop für diesen Anlass gestalteten Ehrennadel. Dank der Mithilfe der fleißigen Spender kann das Deutsche Rote Kreuz jährlich 3,8 Millionen Vollblutspenden verzeichnen und 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland aufbringen.

Interessante Fakten zur Blutspende

Falls Sie interessiert sind zu spenden oder bereits Spender sind, haben wir für Sie weitere Fakten und Informationen rund um das Thema Blutspende zusammengestellt.

Spenden Sie!

Fakten zur Blutspende

  • In Deutschland ist die häufigste Blutgruppe A-Positiv und die seltenste AB-Negativ. Bei Menschen mit der Blutgruppe 0-Negativ handelt es sich um Universalspender, da diese Blutgruppe von allen anderen Blutgruppen angenommen wird.

  • Universalempfänger sind Menschen mit der Blutgruppe AB-Positiv. Sie können sämtliche Blutgruppen ohne Probleme verabreicht bekommen. 

  • Die gängige Spende ist die Vollspende. Bei ihr werden aus der Armvene 500 ml Blut entnommen, bei 3,8 Millionen Vollblutspenden im Jahr sind es 1,9 Millionen Liter Blut im Jahr, welche vom DRK abgenommen werden.

  • Neben der Entnahme von Vollblut ist es auch möglich, nur einzelne Blutbestandteile wie rote Blutkörperchen, Blutplättchen, Plasma oder Stammzellen aus dem Blut zu gewinnen. Die nicht benötigten Blutbestandteile kommen zurück in den Körper des Spenders. Die Spendendauer, beträgt 20 bis 240 Minuten.

  • Für den Fall, dass bei einer geplanten Operation mit einem größeren Blutverlust gerechnet wird, können bei geeigneten Patienten vorab Blutkonserven aus eigenem Blut hergestellt werden. Auf diese Weise lassen sich eine mögliche Übertragung von Infektionen und die Beeinflußung des Abwehrsystems durch Fremdblutkonserven verhindern. Diesen Vorgang nennt man Eigenblutspende.

  • Zwar sucht das DRK nach potentiellen Spendern, doch nicht jeder darf Spenden. Auschlussgründe sind unter anderem vier Monate frische Tätowierungen und Piercings, Intavenöse Drogenabhängigkeit, ständig wechselnde Sexualpartner und ein Aufenthalt in den Tropen in einem Zeitraum von sechs Monaten.

  • Auch der sechs-monatige Aufenthalt in Großbritannien, in dem Zeitraum von 1980 bis 1996, ist Auschlussgrund für die Blutspende, auf Grund des britischen BSE-Skandals. 

  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind auch Männer, die Sex mit Männern haben, von der Blutspende ausgeschlossen. Diese Praxis der Blutspendedienste wird jedoch kritisiert und als Diskriminierung beschrieben. In Großbritannien ist die Regelung bereits abgeschafft.

  • Ein gesunder Mensch kann sechs Mal jährlich Blutspenden. Zwischen jeder Spende ist eine Ruhezeit von zwei Monaten einzuhalten, drei werden jedoch empfohlen. Jede Spende wird dabei anonym behandelt.

  • Menschen in höher entwickelten Ländern spenden öfters als Menschen in anderen Ländern. In Ländern mit hohem Einkommen werden 36,4 Spenden a 1.000 Menschen gezählt.

(pov)