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Radio Hamburg

Hells Angels

Schüsse auf führendes Rocker-Mitglied in Berlin

Berlin, 10.06.2012

Ein führendes Mitglied der kriminellen Rockergruppe Hells Angels ist in Berlin niedergeschossen worden.

Einer der bekanntesten Berliner Rocker ist in der Hauptstadt auf der Straße niedergeschossen worden. Das 47-Jährige führende Mitglied der Hells Angels liegt mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus. Eine Nachbarin hat ihn in der Nacht mit einem anderen Mann streiten hören. Dann sollen mehrere Schüsse abgefeuert worden sein. Der Täter ist geflohen, von ihm fehlt jede Spur. Es war nicht der erste blutige Anschlag auf den Mann.

Opfer ist führendes Mitglied

Das Opfer war nach Polizeiangaben jahrelang Präsident der «Nomads», einer Berliner Ortsgruppe der Hells Angels. Er gilt als enger Vertrauter von Hells-Angels-Frontmann Frank Hanebuth aus Hannover. Tatort war nach "Spiegel"-Informationen der Hintereingang des Lokals "Germanenhof". Die Gaststätte wurde dem Bericht zufolge von dem 47-Jährigen betrieben und gilt als Treffpunkt der rechtsextremen Szene.

Das Tatmotiv bleibt unklar

Nachdem der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) die Hells Angels Berlin City verboten hatte, löste der Präsident die Nomads auf, die sich daraufhin in zwei Lager spalteten. Interne Streitigkeiten könnten deshalb ebenso hinter der Bluttat stecken wie der seit langem schwelende Rockerkrieg zwischen Hells Angels und Bandidos. Auch in Kiel kam es, seitens des Innenministeriums, zu einem Verbot der dortigen Hells Angels. In der letzten Zeit war es vermehrt zu Razzien in der Rockerszene gekommen.

(tri/dpa/pov)