Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Glimpflicher Ausgang

Schweres Erdbeben in Mexiko

RHH - Expired Image

Auch in Mexiko-Stadt war das Erdbeben zu spüren, Gebäude schwankten.

Mexiko hat einen schweren Erdstoß nach ersten Informationen relativ glimpflich überstanden.

Mexiko Stadt, 21.03.2012

500 beschädigte Wohnhäuser im Bundesstaat Guerrero, fünf Verletzte, aber keine Tote, lautete die offizielle Bilanz nach dem schweren Erdbeben in Mexiko. Nach offiziellen Angaben wurden bei dem Beben der Stärke 7,8, das weite Teile des Südens erschütterte, fünf Menschen verletzt. Das Epizentrum lag im Bundesstaat Guerrero in der Nähe des Ortes Ometepec. In Guerrero wurden nach Angaben von Gouverneur Ángel Aguirre rund 500 Gebäude beschädigt. Auch im Nachbarstaat Oaxaca wurden Schäden an Häusern gemeldet.

In der rund 300 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt stürzte eine Fußgängerbrücke ein und zertrümmerte einen Kleinbus, in dem sich keine Menschen befanden. Im ganzen Stadtgebiet der Millionenstadt liefen die Menschen zu Tausenden auf die Straßen, Hochhäuser schwankten, Hubschrauber kreisten am Himmel. Vor allem in den großen Malls, in denen sich zum Zeitpunkt des Bebens um 12 Uhr (Ortszeit) Tausende Menschen aufhielten, herrschte vorrübergehend Panik, als die aufgeschreckten Menschen ins Freie stürmten. Zeitweise war das Telefonnetz unterbrochen. Auch fiel in einigen Stadtteilen der Strom aus. Bürgermeister Marcelo Ebrard sagte am Abend, es seien keine größeren Schäden gemeldet worden. "Jetzt beginnen wir mit der Untersuchung von Schäden an Gebäuden", fügte er hinzu. In einigen Gebäuden im Zentrum der Stadt zeigten sich zentimeterdicke Mauerrisse.

Erdbebenland Mexiko

Mexiko wird häufig von Erdbeben erschüttert. Das Beben vom Dienstag war eines der stärksten seit mehreren Jahren. Am Nachmittag kam es zu insgesamt neun Nachbeben, die eine Stärke von bis zu 5,4 erreichten. Viele Menschen fühlten sich an die Erdbebenkatastrophe im Jahre 1985 erinnert, als die Hauptstadt von einem Beben der Stärke 8,1 erheblich zerstört wurde und nach offiziellen Angaben fast 10.000 Menschen zu Tode kamen.

(dpa)