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Radio Hamburg

Umstrittenes Kunstprojekt in Berlin

Schaf Norbert vor der Guillotine gerettet

Schaf "Norbert" und die Guillotine

Schaf "Norbert" wurde per Online-Abstimmung vor der Guillotine gerettet.

Zum Glück, Schaf Norbert hat es geschafft. Zwei Kunststudenten aus Berlin haben abstimmen lassen, ob das Schaf geköpft werden soll. 4 Millionen Abstimmungen hat es online gegeben.

Ist das wirklich noch Kunst? Das haben sich Viele gefragt, die gelesen haben, dass zwei Kunststudenten aus Berlin vorhatten, ein Schaf zu köpfen. Per Guillotine sollte Schaf "Norbert" ins Jenseits befördert werden. Das allein ist schon makaber genug, allerdings sollten SIE darüber abstimmen. Online hatten die Studenten  Iman Rezai und Rouven Materne dazu aufgerufen, zu entscheiden, ob das Schaf auf diese Art und Weise getötet werden soll. Am Ende gab es rund 4 Millionen Klicks und die Mehrheit hatte Mitleid mit dem Schaf - es darf weiterleben.

Mit dem Experiment wollten die Beiden die Demokratie auf die Probe stellen. 

Makaberer Online-Auftritt

Auch die Visualisierung ihres Demokratie-Test ist mehr als makaber. Jeder konnte per Klick abstimmen (ja/nein), ob die Guillotine das Schaf in den Tod befördern sollte. Parallel dazu lief in einer Art Endlosschleife ein Video, in dem das Messer der Guillotine ständig hoch und runter rast. Die Jung-Künstler stehen als Henker dabei, einer deutet sogar an, das Schaft aufs Schafott zu zerren.

Künstler geben Informationen nur an einen kleinen Kreis weiter

Jetzt möchte man meinen, dass sich die Künstler in ihrem Erfolg sonnen. Schließlich äußern sich Beide, sie seien sehr verblüfft über die große Medienresonanz und über die Reaktionen der Bevölkerung zu ihrem "Experiment". Ganz frei von Kalkulation (vielleicht als künstlerisches Stilmittel) kann das dann aber doch nicht sein, immerhin haben sie eine Pressekonferenz für Freitag (18.05.2012) anberaumt. Wer, wo, was? Man weiß es nicht genau. Interessierte konnten den Künstlern nur E-Mails schreiben, die beiden behalten sich dann vor, einen kleinen Kreis an Auserwählten zur geheimen Pressekonferenz einzuladen. Klingt eher nach Zensur als nach Demokratie.

(aba)