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Radio Hamburg

Wegen inakzeptabler Vermarktungsmethoden

Tolkien-Erben verklagen Warner Bros.

Wellington, 21.11.2012
Der kleine Hobbit

Kurz vor der Weltpremiere zum Film "Der Hobbit" klagen nun die Tolkien-Erben über fragwürdige Vermarktungsmethoden.

Weil die Tolkien-Erben mit den Marketingstrategien zu dem Film "Der Hobbit" nicht einverstanden sind, verklagen sie nun Warner Bros. auf 80 Millionen Dollar.

"Der Hobbit" feiert am 28. November seine Weltpremiere im Ebassy Theatre Neuseelands. Doch nur kurz vor der stark umworbenen Premiere verklagen die Tolkien-Erben nun die Produzenten des Filmes. Sie sind mit den Vermarktungsmethoden zum Film nicht einverstanden, denn digitale Rechte seien nicht verhandelt gewesen.

Tolkien-Erben klagen

Die Familie des verstorbenen Autors J. R. R. Tolkien hat die Produzenten nun verklagt. Denn diese findet die digitalen Marketingstrategien besonders fragwürdig. So würden Online-Spielautomaten eingesetzt und Klingeltöne sowie Apps gestaltet worden sein. Diese digitalen Vermarktungsmethoden sind aber angeblich nicht Teil der Verhandlungen gewesen. Beide Parteien hätten sich lediglich auf materielle Güter, wie beispielsweise Spielfiguren oder Kostüme geeinigt. Das Vermarkten von digitalen Gütern würde dem Ansehen von Tolkiens Werk schaden, lautet der Vorwurf. Aufgrunddessen verklagen die Erben jetzt die Produzenten des "Hobbits" und der Filmtrilogien "Herr der Ringe". Gefordert ist ein Schadensersatz in Höhe von 80 Millionen Dollar, umgerechnet in etwa 63 Millionen Euro, hieß es in der Klageschrift, die dem Gericht in Los Angeles eingereicht wurde. Eine Kopie der Klage liegt der Zeitung "The Hollywood Reporter" vor.

Schadenersatz von Warner Bros. gefordert

Die eingereichte Klage richtet sich gegen die amerikanische Produktionsfirma des "Hobbits" Warner Bros. Neben einem Schadenersatz in Höhe von etwa 63 Millionen Euro, sollen das zuständige Studio sowie weitere Involvierte den Verkauf dieser digitalen Artikel sofort einstellen. Das Unternehmen selbst hat sich bislang noch nicht zu den Forderungen geäußert. Die ausführliche Klage, die dem Gericht nun vorliegt, ist auch im Internet in englischer Sprache zu finden.

Weitere Information zum Streit gibt es im Video.

 

(rbö)

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