Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Drama in Charlottenburg

Wer erschoss den Berliner Steuerberater?

Berlin, 13.08.2013
Polizei, Polizeiabsperrung

Tödliche Schüsse in einer Berliner Kanzlei: Ein Steuerberater ist an seinen schweren Verletzungen gestorben, nachdem auf ihn in seiner Charlottenburger Kanzlei geschossen worden war.

Wer erschoss den Steuerberater in Berlin? Wo ist die Tatwaffe? Nach dem blutigen Drama gibt es viele Fragen und bislang kaum Antworten.

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Berliner Steuerberater wird gegen die beiden Söhne wegen Totschlags ermittelt. Überraschend kamen die zunächst festgenommenen jungen Männer im Alter von 16 und 18 Jahren am Dienstag aber wieder auf freien Fuß. Für einen dringenden Tatverdacht und damit mögliche Haftbefehle reichten die Beweise derzeit nicht, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. Ob es sich um ein Familiendrama handelt, werde noch untersucht.

Söhne im Nachbarhaus festgenommen

Den 49 Jahre alten Notar trafen am Montag in seiner Kanzlei im Stadtteil Westend laut Staatsanwaltschaft sechs Schüsse, darunter ein Kopfschuss. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Der gebürtige Berliner war mehr als 20 Jahre als Steuerberater tätig, seit 1999 auch als Notar. Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hatte die Söhne im Nachbarhaus in der gemeinsamen Wohnung am Montag festgenommen.

Zeugen gesucht

Nach bisherigen Erkenntnissen habe sich der Schütze mit einem Schlüssel Zutritt zu der Kanzlei verschafft und auf den Notar in Gegenwart von drei Angestellten gefeuert, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Täter soll laut Polizei ein junger Mann gewesen sein. Die Frau des Juristen, mit der er laut Internetseite zusammen die Kanzlei betrieb, sei nicht im Büro gewesen. Am Tatort seien Patronenhülsen sichergestellt worden, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Bei der Polizei hieß es, die Tatwaffe sei noch nicht gefunden worden. Die Ermittler suchen nun nach Zeugen. (dpa/apr)

comments powered by Disqus