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Radio Hamburg

Größer als der Grand Canyon

Grönland: Gigantische Schlucht entdeckt

Grönland, 30.08.2013

Der Canyon ist größer als der berühmte Grand Canyon in Arizona, Nordamerika.

Ein Forscherteam hat unter dem Packeis Grönlands eine gigantische Schlucht entdeckt, die größer ist, als der Grand Canyon in Arizona.

Eine großartige Entdeckung haben jetzt Wissenschaftler unter dem Packeis Grönlands gemacht: dort befand sich eine gigantische Schlucht, die laut einem Bericht in der Fachzeitschrift "Science" mindestens 750 Kilometer lang und 800 Meter tief ist. Mit diesen Maßen ist sie größer als der berühmte Grand Canyon, der sich im Südwesten von Nordamerika befindet. Der Grand Canyon hat "nur" eine Länge von 450 Kilometern.

Vom Zentrum bis zur Nordspitze Grönlands

Die bisher unentdeckte Schlucht ist laut Aussagen der Wissenschaftler womöglich älter als die Eisfläche, von der Grönland seit mehreren Millionen Jahren bedeckt wird. Der "neue Canyon" zieht sich vom Zentrum bis hin zur Nordspitze Grönlands und ähnelt von der Form her einem sich schlängelnden Flussbett.

Das Forscherteam rund um Jonathan Bamber von der School of Geographical Sciences vermutet, dass die Schlucht eine wichtige Rolle beim Wasserabfluss der größten Insel der Welt spielt. Schon bevor Grönland mit Eis bedeckt war, vor mindestens vier Millionen Jahren, soll die Schlucht als riesiges  Flusssystem gedient haben.

Jahrzehntelange Beobachtungen und Auswertungen

Laut "Science" ist die Schlucht auch dafür verantwortlich, dass es unter dem Packeis in Grönland keine Seen gibt, im Gegensatz zu anderen arktischen Regionen.

Durch jahrzehntelange Radarbeobachtungen und der Auswertung der Radardaten der NASA und Forschern aus England und Deutschland, entdeckten Bamber und sein Team die gigantische Schlucht. Durch bestimmte Werte konnte die Form des Canyon rekonstruiert werden: Elektromagnetische Wellen des Radars können in gewissen Frequenzen das Packeis durchdringen und prallen von dem darunter liegenden Fels ab.

"Unsere Forschungen zeigen, dass es noch immer viel zu entdecken gibt", sagt Bamber in einem Interview.

(pgo)

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