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Radio Hamburg

Regen, Blitz und Donner

Jetzt herrscht Unwettergefahr im Norden

Berlin, 07.08.2013
Gewitter, Unwetter, Blitz, Donner, Sturm

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor schweren Unwettern im Norden.

Ein nächtliches Unwetter mit heftigen Gewittern und Orkanböen ist über den Süden und Osten Deutschlands gezogen. Unwettergefahr im Norden.

Der Wetter-Spuck ist noch nicht vorbei. Der Deutsche Wetterdienst warnt weiter vor Unwettern. Am Nachmittag sollen aus dem Südwesten Gewitter und Starkregen aufziehen. Im Norden Deutschlands und auch in Hamburg herrscht Unwettergefahr, denn kräftige Sommergewitter sind auf dem Weg. Gegen 17 oder 18 Uhr wird mit den ersten Schauern und auch Hagelschlag gerechnet. Auch Sturmböen der Stärke 10 sind möglich.

Unwetter im Süden und Osten

Ein nächtliches Unwetter mit heftigen Gewittern und Orkanböen ist dagegen über den Süden und Osten Deutschlands gezogen. In Bayern krachte es besonders oft. In Feldkirchen setzte ein Blitz einen Bauernhof in Brand. Rund 250 Ferkel verendeten in den Flammen, wie die Polizei in Straubing am Mittwochmorgen mitteilte. In Regensburg schlug ein Blitz in ein Mehrfamilienhaus ein. Im Stadtteil Oberisling stürzte ein Baum auf eine Hochspannungsleitung und sorgte für Funkenflug.

130 unwetterbedingte Notrufe

Allein in der Oberpfalz zählten die Retter am Dienstagabend 130 unwetterbedingte Notrufe. Bei Königstein musste der Fahrer eines Omnibusses einem auf der Fahrbahn liegenden Baum ausweichen. Dabei wurde der Bus leicht beschädigt, Fahrer und Fahrgäste blieben unverletzt, wie die Polizei berichtete. Auf der Autobahn 3 nahe Oberölsbach krachte ein Porsche bei Starkregen in die Leitplanke. Der Fahrer kletterte unverletzt aus seinem völlig demolierten Flitzer. Auch aus Mittelsachsen, dem Erzgebirge und Chemnitz wurden heftige Wolkenbrüche gemeldet. "Weltbewegende Schäden gab es aber nicht", sagte ein Sprecher der Polizei in Chemnitz am Mittwochmorgen.

Sommergewitter in Berlin

In Chemnitz fuhr ein Blitz in ein Haus. "Die Familie hatte Glück. Sie war nicht zu Hause", sagte der Sprecher weiter. Auf der Autobahn 72 nahe dem Kreuz Chemnitz ging ein starker Hagelschauer nieder. "Eine Zeit lang ging hier nicht mehr viel. Der Verkehr stand still." Über Berlin entlud sich gegen Mitternacht ein Sommergewitter, das der Feuerwehr einen stundenlangen Ausnahmezustand bescherte. "In der Nacht mussten wir alleine in der Zeit von 22.05 bis 0.35 Uhr rund 180 Mal ausrücken", sagte ein Sprecher der Feuerwehr am frühen Morgen. "Es war eine bunte Mischung. Vollgelaufene Keller mussten leergepumpt, umgestürzte Bäume zersägt und überflutete Straßen entwässert werden." Etliche Autos wurden durch herabfallende Äste beschädigt. "Verletzte gab es zum Glück nicht", sagte der Sprecher weiter.

Bahnstrecke Hamburg-Berlin frei

Unterdessen ist die Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg, die wegen einer Windhose bei Nauen gesperrt werden musste, seit dem späten Dienstagabend in beiden Richtungen wieder befahrbar. Das teilte die Deutsche Bahn am Mittwochmorgen mit. Am Montag hatte nach Bahnangaben eine Windhose mehrere große Bäume auf die Gleise zwischen Nauen und Paulinenaue (Havelland) westlich von Berlin geworfen. Zehntausende Reisende waren nach Bahnangaben betroffen. Sie waren eineinhalb bis zwei Stunden länger unterwegs, weil die Fernzüge über Stendal und Magdeburg fahren mussten.  (dpa/apr)

 

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