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Radio Hamburg

Wetter-Bilanz

Regen, Dürre, Hitze - Sommer 2013 war extrem

Offenbach, 29.08.2013
Regen, Wasser, Regentropfen

Der Hochsommer geht in Deutschland zu Ende, doch auch im September sind schöne Tage zu erwarten.

Regen, Dürre, Riesenhagelkörner, brütende Hitze, Tropennächte, Bodenfrost. Dieser Sommer hat alles geboten. Und war trotzdem schön.

Der Sommer 2013 hat uns eins gelehrt: Man soll die Hoffnung nie aufgeben. Nach einem trüben, kalten und nassen Frühling herrschte in Deutschland wochenlang schönstes Urlaubswetter. Aber außer Bilderbuchtagen gab es auch katastrophale Regenfluten, drei heftige Hitzewellen und schwere Unwetter. Vor allem haben Meteorologen in ihrer vorläufigen Bilanz große regionale Unterschiede festgestellt.

Erst Hochwasser, dann Dürre

Der meteorologische Sommer umfasst die vollen Monate Juni, Juli und August. Kalendarisch endet der Sommer erst Ende September. Enorme Regenmassen hatten zu Beginn im Süden und Osten die Flüsse überlaufen lassen und ganze Landstriche wochenlang unter Wasser gesetzt. Eine neue Diskussion über Hochwasserschutz flammte auf, die Regierung gab viele Millionen, die Bundeswehr kam zu Hilfe.

Aber unter dem Strich geht der diesjährige Sommer als besonders trocken in die Statistik ein: Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) fielen von Juni bis August bundesweit im Schnitt 190 Liter Regen pro Quadratmeter. Das entspreche 79 Prozent des Monatssolls, berichtete der DWD am Donnerstag. So trocken sei es zuletzt 2003 gewesen. In Sachsen-Anhalt, das mit 118 Litern pro Quadratmeter den wenigsten Regen abbekam, kam das Wasser nicht von oben, sondern aus Süden: Von Anfang bis Mitte Juni kämpfen viele Orte an der Elbe und ihren Nebenflüssen gegen extremes Hochwasser. Danach herrschte Dürre.

Hitzewellen und Tropennächte

Drei Hitzewellen Mitte Juni, Ende Juli und Anfang August trieben die Temperaturen örtlich bis nahe 40 Grad, die Durchschnittstemperatur lag 1,5 Grad über dem langjährigen Mittel. Es gab viele Tropennächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sank. Heftige Gewitter beendeten die Hitzetage, dabei gingen örtlich riesige Hagelkörner nieder, zerdepperten Fensterscheiben, verbeulten Autos, zerstörten die Ernte. Allein in Baden-Württemberg gehen die Schäden nach Schätzungen in die Milliarden.

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Bundesweite Rekorde wurden zwar nicht gebrochen, aber der Sommer 2013 war laut DWD einer der zehn wärmsten seit Beginn der Messungen 1881. Die Temperaturspanne war beträchtlich: Der heißeste Tag war der 27. Juli in Rheinfelden im Südwesten mit 38,6 Grad im Schatten, Anfang Juni gab es im Erzgebirge Bodenfrost. Sonne gab es reichlich, vor allem an der Ostseeküste. 710 Stunden Sonnenschein zählte der DWD im bundesweiten Durchschnitt, 18 Prozent mehr als sonst. Spitzenreiter ist die Insel Rügen mit bis zu 875 Stunden Sonne. Am wenigsten Sonne bekam Nordrhein-Westfalen ab, dort schien sie nur 636 Stunden lang.

Es wird herbstlich

Zum Ausklang des Sommers versprechen die Meteorologen noch einmal schöne, sonnige Tage mit Temperaturen zwischen 20 und 27 Grad. Pünktlich zum Beginn des meteorologischen Herbstes am Sonntag sollen Tiefausläufer von Westen Regen und vielleicht einzelne Gewitter bringen. Dann wird es nur noch 16 bis 22 Grad warm. (dpa)

 

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