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Radio Hamburg

Kneipenschlägerei in den USA

Opfer erhält 58 Millionen Schmerzensgeld

Los Angeles, 03.07.2013

Antonio Lopez Chaj fehlt ein Viertel seines Kopfes.

Das Opfer einer Kneipenschlägerei in den USA soll für seine schweren Hirnschäden ein Rekord-Schmerzensgeld bekommen.

2010 kam es in einer kalifornischen Kneipe zu einem Streit zwischen dem Einwanderer Antonio Lopez Chaj und einem Barkeeper. Ein Türsteher ging mit einem Schlagstock bewaffnet dazwischen und soll den Kopf von Chaj mehrfach auf den Boden geschmettert haben. Das Opfer erlitt dabei schwerste Verletzungen, er verlor Teile seines Schädels und Gehirns. Der Geschädigte kann seit dem Vorfall nicht mehr sprechen und muss ständig betreut werden.

Schmerzensgeld in Millionenhöhe

Der "Los Angeles Times" zufolge hat sich das Gericht im kalifornischen Torrance für ein Schmerzensgeld in Höhe von 58 Millionen Dollar entschieden. Damit soll auch die medizinische Versorgung gedeckt sein. Die Sicherheitsfirma, für die der Türsteher und Täter arbeitete, muss nun die Summer zahlen, weil der Täter sich kurz vor Prozessbeginn auf die Flucht begab. Federico Sayre, der Anwalt des Opfers, rechnet allerdings damit, dass die Summe nach einem Berufungsverfahren niedriger ausfallen wird.

Opfer für immer versorgt

Das schwerverletzte Opfer der Schlägerei Antonio Lopez Chaj hat die brutale Attacke nur knapp überlebt, seine Wahrnehmung ist sehr stark eingeschränkt. Laut seinem Anwalt erkennt er zwar seine Familie und Freunde, das Rekord-Ausmaß des Gerichtsurteils würde er jedoch vermutlich nicht begreifen. "Ich habe ihm erklärt, dass er für den Rest seines Lebens versorgt sei", so Anwalt Sayre.

 

(dpa/slu)

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